Hootsuite: mit professioneller Unterstützung zum Twitter Profi

Hootsuite Twitter Profi

Artikel wurde aktualisiert am 05.04.2017

Hootsuite ist der Profi für die Twitter-Automatisierung. Aber auch alle anderen sozialen Dienste können von dem Online-Tool verwaltet werden. Dieser Artikel zeigt dir, was du damit anstellen kannst.

Hootsuite kostenlos nutzen

Zum Social Media Profi wird niemand über Nacht, besonders nicht auf einer derart großen Plattform wie Twitter. Da gilt es sich auf prägnante und positive Art und Weise von der Masse abzuheben. Mit mehr als 310 Millionen Nutzern weltweit bietet Twitter das perfekte Fundament, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen oder sich zu vermarkten.

Professionelle Tools helfen bei der Verwaltung, versprechen durch individuelle Konfigurationen erhöhte Reichweiten und erleichtern vor allem das klassische Day-to-day Geschäft. Hootsuite ist eines davon, welches im Folgenden näher beleuchtet werden soll. Das Tool bietet zahlreiche Instrumente, um das Social Media Management zu erleichtern. Offiziellen Nutzerzahlen nach wird Hootsuite von mehr als 10 Millionen Nutzern weltweit beansprucht.

Allgemeines zu Hootsuite

Hootsuite Lobby und Logo
Hootsuite wurde im Jahr 2008 von Ryan Holmes entwickelt und im Anschluss veröffentlicht.

Der Client nutzt ein sehr simplistisches und doch zeitloses Logo, welches sich komplett in Schwarz aus dem Schriftzug und einer kleinen Eule zusammensetzt.

Hootsuite Logo

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Vancouver (Kanada), der Client selber ist aber weltweit verfügbar. Um eine internationale Verbreitung zu begünstigen, existieren zahlreiche Sprachpakete, darunter auch Deutsch. Die Standardversion des Clients kommt in englischer Sprache. Zum Stand 2016 beschäftigt Hootsuite, als am weitesten verbreitetes Dashboard für Social-Media-Portale, mehr als 900 Mitarbeiter. Der Gründer Ryan Holmes ist nach wie vor in der Position als Geschäftsführer tätig. Die mehr als 10 Millionen Nutzer verteilen sich offiziellen Unternehmensangaben nach auf mehr als 175 Länder und alle Kontinente.

Geschichte und Auszeichnungen für Hootsuite

Eigenen Angaben nach entwickelte Ryan Holmes das Dashboard, weil er im Jahr 2008 nach einem Social Media Management Tool für seine Tätigkeit in einer Werbeagentur suchte.

Schnell kam ihm die Erkenntnis, dass kein Programm mit allen Funktionen existiert, welche er selber als zwingend notwendig erachtet. Daraufhin hat er sich zusammen mit Vertretern seiner Agentur an die Entwicklung und Finanzierung eines eigenen Tools gemacht.

Hootsuite Firma

Die erste Version von Hootsuite erschien noch unter dem Namen „BrightKit“. Im Jahr 2009 wurde das Dashboard gegen einen 500 US-Dollar Nutzerpreis schließlich in den heutigen Namen „Hootsuite“ umgewandelt. „Hoot“ spielt auf die Eule im Logo an.

Seit der Namensänderung des Dienstes konnte sich dieser kontinuierlich weiterentwickeln. Sowohl mit Hinblick auf die unterstützten Social Media Portale als auch der einzelnen Funktionen, die für diese angeboten werden. Im Jahr 2009 wurde das bis dato einzige unterstützte Portal Twitter um LinkedIn und Facebook ergänzt. Zudem konnten nach dem Update erstmals Twitter Lists integriert und konfiguriert werden.

Seither durchlief das Angebot zahlreiche Finanzierungsrunden. Es wurden weitere Social Media Portale integriert und kleinere Unternehmen und Dienste aufgekauft, um weitere Funktionen in die eigene Software zu integrieren.

Insgesamt verzeichnet das Dashboard ein mehr als positives Feedback. Sowohl von echten Branchen- und Szenekennern und von Laien oder kleineren Unternehmen, die ihren Social Media Auftritt nachhaltig verbessern möchten.

Hootsuite ist modular aufgebaut

Hootsuite modular erweitern
Eine große Stärke der Plattform ist ihre Option der ständigen Erweiterung. Das Dashboard selber setzt sich aus einer Basis-Plattform zusammen, welche nach Belieben um weitere Plugins und Programme ergänzt werden kann.

Aufgrund der Akquise anderer Unternehmen und der ständigen Weiterentwicklung wird mittlerweile eine riesige Palette unterschiedlicher Programm-Bausteine angeboten. Diese können in beliebiger Form in das Dashboard integriert werden, oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden.

Nutzer haben außerdem die Möglichkeit ein direktes Entwickler-Feedback zu hinterlassen. Existiert noch kein Programm, welches eine ganz bestimmte Funktionalität auf Twitter oder anderen Plattformen erfüllt, wird dieses Feedback von den Entwicklern aufgenommen.

Erachten diese eine derartige Funktion, egal wie diese aussieht, ebenfalls als elementar, beginnt kurz danach der Entwicklungsprozess. So ist eine kontinuierliche Erweiterung des Dashboards nicht nur möglich, sondern wird seit bereits mehr als drei Jahren in die Realität umgesetzt.

Tarifmodelle bei Hootsuite

Die hootsuite Preise

Um Hootsuite nutzen zu können, wird eine Anmeldung mit einer gültigen E-Mail-Adresse nötig. Auch wenn die primäre Zielgruppe des Dashboards Unternehmen sind, erhalten Privatpersonen dennoch eine Möglichkeit, ebenfalls das eigene Twitter-Management mit Hootsuite zu verbessern. Die hier veranschaulichten drei Tarifmodelle wurden zum September 2016 übernommen und können in den kommenden Monaten und Jahren natürlich Änderungen unterliegen. Eine ständig aktualisierte Version der Tarife findet sich direkt auf der Hootsuite-Webseite.

FreeProfessionalBusiness
Benutzer11max. 10
Accounts31050
Analyticsnur grundlegendEchtzeitErweitert mit Export
RSS-Integration1 Feedunbegrenztunbegrenzt
Preis0 € / Monat9,99 € / Monat99,99 € / Monat

Free Version

Die Free-Version richtet sich an Privatpersonen. Für Unternehmen ist sie aufgrund der eingeschränkten Anzahl der Social Media Profile (3) sowie der begrenzten Funktionalität nicht zu empfehlen. Immerhin liefert sie aber das Planungssystem für Nachrichten sowie fundamentale Statistiken aus dem Analytics-Bereich.

Professional Version

Die Pro Version umfasst alle Free-Funktionen und erlaubt eine Integration von bis zu 10 Profilen, egal ob auf Twitter oder über eine Kombination von anderen Social Media Portalen.

Zudem darf ein Teammitglied in das Dashboard integriert werden. Es besteht ein Zugriff auf alle Premium-Apps sowie eine Planungsfunktion für Massen-Nachrichten. Ein erweiterter Analytics-Bericht ist inklusive.

Preis: 9,95 Euro pro Monat

Business Version

Die Business Version umfasst alle Features der Pro-Version und zahlreiche weitere Plugins und Statistiken.

Es lassen sich bis zu 50 Social Media Profile integrieren, alle Statistiken aus dem Analytics werden zudem „live“ in Echtzeit erhoben. Publishing-Freigaben können an das Dashboard übermittelt werden – vom Besitzer selber oder einem der bis zu 5 Teammitglieder.

Social Media Profile werden zertifiziert, es steht ein rund um die Uhr Support zur Verfügung und der Zugang zu kostenfreien Schulungen samt Setup wird gewährleistet. Insgesamt können 6 Social Campaign Templates angelegt werden. Der Preis wird individuell über ein Angebot von Hootsuite zum Unternehmen festgemacht.

Preis: 99,99 Euro pro Monat

Grundlegende Funktionen von Hootsuite zur Veröffentlichung von Beiträgen

Hootsuite Dashboard

Wie bereits eingangs erwähnt, ist Hootsuite als Dashboard modular aufgebaut. Der Funktionsumfang kann also jederzeit erweitert beziehungsweise individuell aufgestellt werden. Zudem werden die Funktionen, über neu erschienene Module, jederzeit erweitert. Die hier zusammengetragenen Funktionen stellen das Grundgerüst der Hootsuite dar, welches sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bereits ein erheblich optimiertes Social Media Management ermöglichen dürfte.

Über das Dashboard besteht eine direkte Möglichkeit die einzelnen Twitter- und andere Social Media Profile zu überwachen, sowohl mit Hinblick auf das Feedback (Likes, Teilungen, Kommentare) als auch die Ansichten. Ebenfalls kannst du mit Hootsuite Beiträge verfassen.

Das geht auf Twitter entweder in Echtzeit, wie du es auf der Plattform selber machen würdest, oder über zeitlich geplante Beiträge. Es ist für Unternehmen möglich, mehrere Postings in eine Warteschleife zu versetzen, die an einem bestimmten Tag um eine bestimmte Uhrzeit veröffentlicht werden. So kann das Twitter-Profil gepflegt werden, während keiner der Mitarbeiter aktuell im Büro anwesend ist. Es lassen sich beliebig viele dieser planbaren Postings erstellen, welche später noch editiert werden können. Für Postings wird bereits ein automatisierter URL-Kürzer verwendet, um die Zeichenanzahl auf Twitter nicht unnötig zu verschwenden. Auf anderen Social Media Profilen kann dieser ebenfalls genutzt werden, auch wenn er hier nicht ganz so wichtig ist, da keine direkte (und sehr knappe) Zeichenbegrenzung vorliegt.

Die eingestellten Postings können auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert werden. Du kannst folglich aus deinen Twitter Followern wählen, wer dieses bestimmte Posting sieht. Dafür ist eine Kategorisierung der Follower-Gemeinde notwendig, welche du ebenfalls im Dashboard vornehmen kannst.

Zudem existieren bereits vorab eingestellte Filter, die sich beispielsweise nach der Herkunft, dem Geschlecht oder Alter richten. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass bestimmte Postings tatsächlich der dafür angedachten Zielgruppe angezeigt werden, während sie für andere Follower verborgen bleiben. Ideal ist das beispielsweise, wenn du einen bestimmten Gutschein lediglich für bestimmte Personen beziehungsweise Altersgruppen anbieten möchtest. Diese Kategorisierung lässt sich in jeder anderen Form für ein exaktes Targeting der Social Media Kampagne nutzen.

Hootsuite Organisation anlegen

Ein wichtiges Features von Hootsuite, vor allem in mittleren und größeren Unternehmen, ist die Teamfähigkeit des Programms. Innerhalb des Dashboards kann ein Unternehmen einen „Leader“ bestimmen – das ist beispielsweise der Creative Director oder schlicht der Abteilungsleiter für das Marketing. Werden durch Mitarbeiter Postings erstellt oder geplant, lässt sich einstellen, dass dieser „Leader“ erst seine Bestätigung abgeben muss, bevor das Posting tatsächlich veröffentlicht wird. So lässt sich sicherstellen, dass unerfahrene Mitarbeiter ebenfalls an der Social Media Aktivität arbeiten können. Während zugleich die Marke geschützt wird, indem alle Postings durch den „Leader“ abgenommen werden müssen. Hootsuite analysiert zudem die eigenen Inhalte und Postings, um in Folge relevante Inhalte anderer Profile anzuzeigen. So können Unternehmen das Dashboard als Inspiration für künftige Postings nutzen.

Analysen und Statistiken geben Feedback zum Twitter-Auftritt

Analysen und Statistiken

Statistiken sind für Social Media Marketer elementar, um die Wirkung der eigenen Postings gegenüber Followern und anderen Interessenten zu messen. Anhand der Statistiken lässt sich feststellen, was besonders gut ankommt, welche Postings kaum einen Effekt erzielen und wo mitunter sogar Potential für einen „trendenden“ Buzz besteht.

Hootsuite bietet folglich eine große Masse an Informationen über das eigene Analytics-Modul. Dieses erinnert in seiner Optik etwas an das weit verbreitete Google Analytics, welches Statistiken für die eigene Webseite und deren Besucher erhebt. Unter anderem erhältst du für Twitter hier beispielsweise folgende Angaben:

  • wie lang hat es gedauert, bis ein erstes Feedback auf den Post erfolgte
  • wie viele der Follower haben mit dem Beitrag insgesamt interagiert
  • wie verteilt sich das Feedback zum Posting gemessen an der verstrichenen Zeit des Posts
  • wie viele Follower wurden mit einem Posting gewonnen oder sogar verloren
  • wie viele Follower hat ein Profil insgesamt über einen abgesteckten Zeitraum gewonnen oder verloren

Das soll nur einen ersten Überblick über das Analytics-Modul geben, welches ebenfalls aufgrund des modularen Aufbaus beliebig erweitert werden kann. Eine Funktion, die für alle Social Media Portale von Vorteil ist, soll hier nicht unerwähnt bleiben: alle Statistiken lassen sich beliebig miteinander bündeln, um dann zusammengetragene Werte für eine Statistik zu ermitteln.

So lassen sich beispielsweise Unterschiede in den Response-Raten zwischen Twitter und Facebook oder Twitter und Instagram feststellen. Zugleich können die gesamten Daten für eine Präsentation oder gegenüber Investoren genutzt werden, um den Erfolg der Social Media Strategie zu untermauern. Die Statistiken können innerhalb der hinzugefügten Teammitglieder in beliebiger Form geteilt werden. So ist nicht zwingend ein Export notwendig. Stattdessen erhalten alle berechtigten Mitarbeiter kontinuierlich einen transparenten Überblick über die Social Media Statistiken und Aktivitäten.

Insights: das Analysetool für alle Aktivitäten rund um die eigene Marke

Hootsuite Insights
Hootsuite Insights – Analysiere deine Marke

Für ein effektives Social Media Marketing gilt es natürlich nicht nur die eigenen Beiträge und ihr Feedback genauer unter die Lupe zu nehmen. Ebenso entscheidend ist das, was abseits des eigenen Profils auf Twitter passiert. Beispielsweise über Erwähnungen einer Marke, Posts zu einer Marke oder schlicht Hashtags, die im Zusammenhang mit einer Marke stehen. Für all das, was rund um die eigene Marke, Produkte und Dienstleistungen geschieht, ist das Hootsuite Insights Produkt verantwortlich.

Dieses analysiert 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche das soziale Netzwerk, um herauszufinden, welche Stimmung gerade in Bezug auf ein spezifisches Thema herrscht. Mit Insights kannst du herausfinden, welche Konversationen gerade um eine bestimmte Marke stattfinden. Ebenso welche Themen besonders populär sind und ob sogar konkrete Baustellen existieren, welchen sich ein Unternehmen in Folge mit eigenen Postings widmen muss.

Aussagen von Hootsuite nach werden mehr als 100 Millionen Datenquellen kontinuierlich in Echtzeit analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse kannst du dir wahlweise gebündelt über einen bestimmten Zeitraum anzeigen lassen. Beispielsweise die letzten sieben Tage oder den letzten Monat, oder aber sie in Echtzeit über einen interaktiven Feed verfolgen. Hootsuite übernimmt außerdem eine automatisierte Trendauswertung, welche du ebenfalls über Insights aufrufen kannst. In dieser wird ermittelt, welche Neigungen gerade hin zu einer Marke existieren: also ob Twitter(-nutzer) ihr gegenüber gerade positiv, negativ oder neutral eingestellt sind. Alle Resultate und Werte aus Insights kannst du jederzeit spezifisch filtern lassen, um bestimmte Trends aus einer konkreten Zielgruppe zu erfahren. Das geht unter anderem über das Alter, das Geschlecht oder den Wohnort.

Erwähnenswert ist neben der Auswertung in Echtzeit, dass Hootsuite nicht nur Twitter oder andere Social Media Profile erfasst. Für Insights werden unter anderem Nachrichtenseiten, Foren, Blogs oder andere Internetseiten zu Rate gezogen. So können Unternehmen Feedback finden, welches anderenfalls nur über lange Google-Recherchen möglich wäre – wenn überhaupt. Stattdessen stellt Insights alles bequem auf einen Blick dar, liefert die Quellen dazu und nimmt eine erste Auswertung vor. Damit lassen sich Trends frühzeitig erkennen, auf negatives Feedback kann schon im Anfangsstadium reagiert werden und die eigene Social Media Kommunikation lässt sich auf die Stimmung rund um die Marke anpassen.

Kampagnen und Mitarbeiteraktivierung zur Steigerung der Reichweite

Hootsuite Kampagnen
Zwei weitere Kategorie-Module sind „Campaigns“ und „Amplify“. Auch sie gehören zum Grundgerüst von Hootsuite. Das Campaigns-Modul dient, wie der Name schon verrät, zum Erstellen und Verwalten von Kampagnen über ein Twitter-Profil. Es empfiehlt sich beispielsweise, wenn du planst eine größere Kampagne mit Nutzer-Feedback zu erstellen, in der User-Generated-Content zum Einsatz kommen wird. Hootsuite unterstützt Social Media Marketer hier über drei unterschiedliche Wege.

  1. Anwender haben die Möglichkeit, bei der Erstellung der Kampagne die Social Media Experten von Hootsuite um Unterstützung zu bitten. Das empfiehlt sich vor allem für große Konzerne und globale Player, deren Kampagnen eine besonders hohe Zahl von Nutzern erreichen werden.
  2. Hootsuite liefert alle Statistiken rund um eine spezifische Kampagne, ähnlich wie Trends und Zahlen über Insights und Analytics erhoben werden. Zugleich liefert Hootsuite als Dashboard die notwendigen Schnittstellen und Code-Schnippsel, um alle Inhalte einer Kampagne in fließender Form und ohne weiteres Zutun auf die Webseite zu integrieren. Das empfiehlt sich beispielsweise, wenn die Kampagne eine extra Unterseite auf der Webseite hat, wo der User-Generated-Content oder eigene gepostete Inhalte zusammengetragen werden.
  3. Hootsuite liefert bereits vordefinierte „Pläne“ für bestimmte Kampagnen. Möchtest du also beispielsweise einen Wettbewerb für Fotos, Videos oder Essays anlegen, kannst du bereits auf das Grundgerüst hierfür zurückgreifen und musst dieses nur noch um individuelle Konditionen, Informationen und Co ergänzen. Gleiches gilt, wenn du Umfragen erheben, vom Nutzer bestimmte Interaktionen auslösen willst (beispielsweise Likes/Teilungen) oder um Feedback zu bestimmten Produkten bittest. Für Twitter existieren auf dem social Media Tool bereits eine Vielzahl dieser fundamentalen Pläne, welche die Erstellung der Kampagne vor allem kleineren und unerfahrenen Unternehmen erleichtern.

Amplify ist ein weiteres Programm im Dashboard, welches Unternehmen hilft, die eigenen Mitarbeiter besser in die Social Media Auftritte zu integrieren.

Hootsuite Amplify

Amplify verfolgt als Modul ein bestimmtes Ziel: die verstärkte Sichtbarkeit von einzelnen Postings und damit eine höhere Reichweite dieser. Gelingen soll das über Mitarbeiter, die zu offiziellen Markenbotschaftern avancieren und dem Unternehmen somit, abseits des offiziellen Profils, ein „Gesicht“ geben. Mitarbeiter sollen mit Hilfe von Amplify schnell und unkompliziert aktiviert werden, um sich in sozialen Netzwerken wie Twitter zu beteiligen. Das geht mit dem Modul in drei Schritten:

  1. Mitarbeiter werden in die Social Media Strategie eingebunden und erhalten einen gesonderten Zugang
  2. Kuratoren übermitteln die Inhalte über eine Hootsuite-Schnittstelle an diese Mitarbeiter
  3. welche die Inhalte dann über ihr eigenes Markenbotschafter-Profil teilen, beispielsweise mit Freunden und Bekannten

Amplify empfiehlt sich vor allem für Unternehmen von mittlerer oder großer Größe. In kleinen Unternehmen ist es hingegen oft so, dass sich alle Mitarbeiter weitestgehend mit einer Marke vernetzen und Inhalte teilen. In größeren Unternehmen kann das Personal genutzt werden, welches nicht direkt am Social Media Marketing arbeitet, sofern diese Personen selber Twitter-Profile unterhalten und gewillt sind, für den eigenen Arbeitgeber als Markenbotschafter zu fungieren.

Die Plattform, Schnittstellen und Erweiterungen

Hootsuite Sicherheit und Schnittstellen
Hootsuite greift auf eine sichere HTTPS-Verschlüsselung zurück, die in der App auf mobilen Endgeräten funktioniert. Zudem lassen sich Zugangsberechtigungen zum Dashboard einstellen, ohne das Passwort teilen zu müssen – diese Berechtigungen lassen sich jederzeit widerrufen und können auch lediglich für einzelne Module festgelegt werden, beispielsweise ohne eine Erlaubnis zum Erstellen für Postings.

Die Plattform besitzt weiterhin ein automatisches Prüfsystem, mit welchem auf Doppelpostings und Fehler überprüft wird. Wird einer dieser Fehler festgestellt, schlägt das Dashboard automatisch Alarm und macht eine weitere Bestätigung notwendig. Das Dashboard arbeitet weiterhin mit in der Branche weit verbreiteten Sicherheitsmechanismen, darunter Plugins wie Nexgate, Social Safeguard oder Global Relay. Standards wie HIPAA und FINRA werden ebenfalls erfüllt. Zudem besitzt das Dashboard integrierte Schnittstellen zu allen unterstützten Social Media Plattformen, abseits von Twitter, sowie deren einzelne Funktionen und Plugins.

Weitere Module abseits der genannten Basis-Funktionen lassen sich jederzeit über das Hootsuite-App-Verzeichnis herunterladen, wo sich zum Jahr 2016 mehr als 100 Apps befinden. Für den Browser bietet Hootsuite das eigene Hootlet an, ein Plugin, welches eine schnelle Teilung auf Twitter und anderen Plattformen ermöglicht. Die aus der App-Basis heruntergeladenen Apps werden fließend mit lediglich einigen wenigen Klicks in das Dashboard integriert und können genauso schnell wieder entfernt werden, ohne für eine Unterbrechung in der Überwachung, der Analyse oder beim Posten zu sorgen. Die App-Bibliothek wird außerdem kontinuierlich erweitert, auch spezifisch auf Wünsche der Nutzer der Plattform hin. Selbiges gilt für andere Technologien in der Software, beispielsweise Schnittstellen oder Verschlüsselungsstandards, die stets aktuell gehalten werden.

Hootsuite auf mobilen Endgeräten

Der erfahrene Social Media Marketer möchte die Aktivitäten seiner Seiten und des Unternehmens natürlich nicht „nur“ am Browser verfolgen, sondern wünscht sich auch eine kontinuierliche Kontrolle außerhalb vom Büro.

Hierfür bietet Hootsuite die eigenen Apps für Smartphones und Tabletts an, welche sowohl für Googles Android und für Apples iOS verfügbar sind. Die Apps für Smartphone und Tablet besitzen mindestens die Grundfunktionalität der weiter oben erwähnten Plugins. Zudem werden diese ebenfalls weiterentwickelt. So wurde beispielsweise erst im Jahr 2016 eine Unterstützung für die vorgeschlagenen Inhalte von Hootsuite hinzugefügt. So können sich Trends und Inhalte aus Insights fortan am mobilen Endgerät verfolgen lassen.

Eine Unterstützung für RSS-Feeds besteht sowohl auf mobilen Endgeräten als auch am Browser. Mit RSS- und Atom-Feeds kannst du weitere Aktivitäten auf Twitter in Echtzeit verfolgen, die sich mitunter von dem Homefeed unterscheiden.

Hootsuite kostenlos nutzen

Fazit

Hootsuite wurde von am 20.12.2016 getestet.
Bewertung: 4 von 5 Sternen

Hootsuite ist ein echter Allrounder, der sowohl Einsteigern als auch echten Profis all die Funktionen bietet. Diese Features sind für ein effizientes Social Media Management über Twitter notwendig. Dank des modularen Aufbaus ist eine sehr individuelle und übersichtliche Konfiguration entsprechend der eigenen Anforderungen möglich. Eine weitere Stärke, abseits des reinen Managements von Twitter, sind die zahlreichen Schnittstellen zu anderen Profilen, welche sich so bequem auf einen Blick verfolgen und pflegen lassen.

Nicht gut finde ich das Browser-Plugin. Die damit veröffentlichten Posts könnten viel besser aussehen. Optisch und technisch. Da sind andere Anbieter, wie Buffer, besser.

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