Social Sharing mit Friends+Me vereinfachen

Social Sharing mit Friends+Me

Artikel wurde aktualisiert am 16.10.2016

Was ist „Social Sharing“?

Modernes Marketing funktioniert auch über die sozialen Medien. Es hat sich mittlerweile eine große Anzahl diverser Plattformen etabliert, die alle ihre eigenen Stärken und Vorteile für die Nutzer bieten. Die Reichweite eines Marketings ist damit ganz einfach zu erhöhen: Du brauchst lediglich einen, zumeist kostenlosen, Account bei einer weiteren Plattform zu eröffnen, schon hast du Zugang zu vielen Interessenten und Nutzergruppen.

Friends+Me kostenlos nutzen

Ein Konto bei Facebook, Youtube und Twitter sind heute das absolute Mindestmaß, das ein Unternehmen heute mitbringen muss. Dies gilt vor allem wenn es sich um einen Blogger handelt. Darüber hinaus stehen noch viele andere Plattformen zur Verfügung: Google+, LinkedIn, Xing, Tumblr um nur einige zu nennen.

Wenn du nun deine Inhalte über die diversen Kanäle verbreiten möchtest, kann das eine ziemlich mühsame Angelegenheit werden. Jede einzelne Plattform manuell mit dem frischen Content zu versorgen ist, je nach Menge deines Outputs, recht zeitaufwändig. Zwar hängt es immer noch von der Art deines Contents ab – du kannst schließlich keine Videos auf jeder Plattform posten – dennoch ist jeder neue Beitrag mit so viel Arbeit verbunden, dass dieser Zeitaufwand stellenweise das Erstellen des einzelnen Beitrags überschreitet.

Inhalte zentral verwalten und an die diversen Kanäle verschicken ist deshalb das Gebot der Stunde. Die Idee dahinter nennt sich Social Sharing. Soziales Teilen verbindet die sozialen Netzwerke mit dem Teilen von Bildern und Texten – und zwar Plattform übergreifend. Dies bedeutet, dass einmal erstellter Content mit möglichst vielen Nutzern geteilt werden. Ein recht junges aber leistungstarkes Tool hierfür ist Friends+Me.

Was kostet Friends+Me?

Preistabelle
Der Dienst hat auf ein ganz neues Preismodell umgestellt.

Es gibt keinen Grundbetrag oder Plan mehr. Du bezahlst generell pro verbundenes Profil. Zusätzlich kannst du noch weitere Teammitglieder hinzubuchen.
Die ersten 14 Tage kannst du kostenlos testen. Danach kannst du ohne zu bezahlen, nur mehr drei Profile verbinden.

  1. Pro soziales Profil: 3 USD / Monat
  2. Pro Teammitglied: 6 USD / Monat

Kostenpflichtige Profile: Google+ Profil & Page, Pinterest Profil, Facebook Profil & Page & Group, Twitter Profil, Linkedin Profil & Company Page, Tumblr Profil

Kostenlose Accounts: Google+ Collection & Community, Pinterest Boards, Tumblr Blogs

Was ist Friends+Me?

Das Dashboard mit der Queue und dem Editor
Friends+Me – Das Dashboard mit der Queue und dem Editor

Friends+Me ist die Antwort für Start-Ups und innovative Unternehmen, wenn es um Social Media Management geht. Dieses praktische Tool stammt nicht aus dem pulsierendem New York oder dem innovativen Silicon Valley, sondern aus dem beschaulichen Tschechien. Erfinder und CEO ist Alois Belaka. Der Sitz des Unternehmens ist in Prag.

Friends+Me kann als Chrome Extension installiert werden. Wie immer bei Chrome Apps, ist für das Installieren ein Google+ Konto erforderlich. Allerdings ist das Tool nur in einer sehr eingeschränkten Version kostenlos. Angeboten werden zwei verschiedene Bezahlmodelle. Ein einzelnes Profil kostet 3 Dollar im Monat an Gebühr. Der Aufbau eines Netzwerks mit verschiedenen Team Mitgliedern kostet 6 Dollar pro Mitglied im Monat. Damit richtet sich Friend+Me primär an professionelle Betreiber, die eine Vergrößerung der Reichweite für ihr Geschäftsmodell benötigen.

Was kann Friends+Me?

Die Grundidee ist, neue Bilder, Videos und Texte ohne Aufsuchen der jeweiligen Plattformen zentral zu verwalten. Das kann bedeuten, einen Roll-Out gleichzeitig auf allen Kanälen vorzunehmen, dies ist jedoch nicht zwingend. Der Schwerpunkt liegt bei Friends+Me auf Verwaltung und Teilen. Das schließt die Wahl der Infos und vor allem deren Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit ein. Es ist beispielsweise möglich, den Release eines neuen Info-Videos per Twitter erst anzukündigen und anschließend per Tumblr zu veröffentlichen. Der Vorteil von Tumblr besteht darin, dass die lästigen Urheberrechte dort weniger stringent gehandhabt werden, wie es beispielsweise bei Youtube der Fall ist.

Die Features von Friends+Me

Friends+Me präsentiert auf seiner Promoseite friendsplus.me eine Auswahl von zwölf Features, welche aber mit dem Hinweis „…and much more“ wirklich nur als Auswahl zu verstehen sind. Diese Features sind:

  1. Veröffentlichen von Inhalten auf Google+Seiten, Arbeitskreisen, Gemeinschaften und Datensamlungen
  2. Verkürzungen von Links über goo.gl oder bit.ly
  3. Umfassendes Zeitmanagement
  4. Erweiterte Routinen beim Ändern von Hashtags
  5. Angepasstes Scheduling
  6. Unbegrenzte Anzahl von Änderungen der emittierten Daten
  7. Unbegrenzte Anzahl von nacheinander zu veröffentlichen Daten
  8. Unterstützung des Teams
  9. Veröffentlichung und Zeitmanagement direkt aus der Browser Erweiterung heraus
  10. Gegenseitige Werbung aller veröffentlichen Beiträge von Google+ und den angeschlossenen Seiten
  11. Änderungen der Google+Profile und angeschlossenen Seite
  12. Gegenseitige Werbung von Google+ zu den sozialen Netzwerken

Verfügbare Netzwerke

Verwendbare soziale Netzwerke
Dass Friends+Me gegenwärtig nur auf Englisch verfügbar ist, wird die meisten Webworker nicht weiter stören. Uns zumindest nicht. Außerdem kommt man mit ein wenig Herumprobieren auch ganz gut zurecht.
Friends+Me sendet Content von einer oder mehreren Quellen zu einer oder mehreren Zielen. Dafür müssen Quellen und Ziele zunächst einmal vorhanden sein. Blog, Facebook-Seite, Twitter-Account, LinkedIn Konto usw. müssen im Vorfeld eingerichtet werden, um sie per Friends + Me mit Content zu versorgen. Im Detail kannst du folgende Ziele einrichten:

Google+

  • Google+ Profil
  • Google+ Seite
  • Google+ Sammlung
  • Google+ Community

Das Google+ Profil ist natürlich ein naheliegendes Ziel, welches eine maximale Übertragungssicherheit verspricht. Ebenso sind Google+ Seiten im Business bereits weit verbreitet. Die Google+ Community tut sich jedoch bis heute recht schwer, gegen den Platzhirsch Facebook anzutreten. Dennoch können genau dort sich die Nutzer deiner Zielgruppe aufhalten. Eine genaue Zielgruppenforschung ist deshalb stets angezeigt, sonst bloggst du an deinen Followern vorbei.

Facebook

  • Facebook-Profil
  • Facebook-Seite
  • Facebook-Gruppe

Ohne Facebook-Profil ist man heute wirtschaftlich quasi nicht existent. Einzelne Profile als Ziel anzusteuern ist jedoch mit Friends+Me wenig sinnvoll. Dazu sind die Auswahl der Ziele auch in der höchsten Bezahl-Version einfach zu begrenzt. Sinnvoller ist es, Seiten mit einer ausreichenden Anzahl an Besuchern oder gleich Gruppen anzusteuern. Hier ist die Menge der Leser deutlich erhöht und deine Chancen darauf, neue Follower zu gewinnen, wesentlich verbessert.

LinkedIn

  • LinkedIn Profil
  • LinkedIn Seite

LinkedIn als größtes berufliches Netzwerk ist in jedem Business eine Pflichtadresse. Doch auch hier gilt: Einzelne Profile anzusteuern ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Auch LinkedIn bietet die Möglichkeit zum Aufbau eigener Seiten, in denen der emittierte Content besser abrufbar ist. Denk immer daran, dass es um die Steigerung von Reichweiten geht. Aus vielen Lesern werden einige Follower, nicht umgekehrt.

Pinterest

  • Pinterest Board

Bei einer Bildrecherche kann Pinterest einem ganz schön auf die Nerven gehen. Als Tummelplatz für kreative Köpfe ist Pinterest aber ein Tool, welches im Business sich täglich als Goldgrube erweist. Wer Pinterest kennt und mitmacht, der liebt es auch, trotz der stellenweise nur schweren Zugänglichkeit. Als Emittent von kreativen und relevanten Inhalten sollte ein Pinterest Account ohnehin zum Social Media Portfolio von jedem kreativen Unternehmen gehören.

Twitter

  • Twitter-Profil

Das eigene Twitter-Profil ist für Blogger grundsätzlich unverzichtbar. Die Zahl der Zeichen ist zwar enorm begrenzt, jedoch reicht sie aus, um eine Ankündigung zu machen. Wenn du also einen größeren Beitrag in Vorbereitung hast, dann hilft dir der Dienst dabei, den Roll-Out auch bei deinen Followern ankommen zu lassen.

Tumblr

  • Tumblr-Blog

Tumblr unterscheidet sich von den anderen Plattformen durch die Größe der Inhalte und durch die freie Verfügbarkeit des Contents. Du kannst dich bei Tumblr gut an anderen Nutzern bedienen, stellst aber deine eigenen Shares ebenso zur freien Verfügbarkeit. Das ist nicht immer sinnvoll und gewollt, kann aber in bestimmten Fällen deiner Zielsetzung entsprechen.

So funktioniert Friends+Me

Die Nutzung und Anwendung von Friends+Me ist recht einfach.

Installieren

Friends+Me musst du nicht installieren. Die Gesamte Anwendung ist im Browser als SaaS verfügbar. Somit musst du nur das Dashboard in deinem Browser aufrufen, und hast damit die gesamte Anwendung vor dir.

Friends + Me Google Chrome Erweiterung
Friends + Me Google Chrome Erweiterung

Zum Teilen von Inhalten empfiehlt sich die Google Chrome Erweiterung. Der Download-Link zur Erweiterung (Extension) ist auf der Seite Friendsplus.me verfügbar. Einfach anklicken, installieren und den Zugriff auf das Google Konto gewähren. Es erscheint das Herz-Icon (ein rotes Herz mit + auf der rechten Seite) rechts oben in deinem Google Browser. Das kannst du nun jederzeit anklicken und kannst damit die aktuell aufgerufen Website teilen.

Dashboard und Menü

Dashboard von Friends+Me
Die Menüführung von Friends+Me ist zweigeteilt. Links oben siehst du als ersten Menüpunkt Queue. Das ist die Warteschlange.

Darin legst du fest, in welcher Reihenfolge deine Posts veröffentlicht werden. Die Posts werden dir im rechten Hauptmenü angezeigt. Die Menüfelder sind einfache Content-Felder, in denen du einen Freitext, ein Bild oder einen Link einfügen kannst.

Jungfräulich ist es einfach ein Kasten, in dem der Text What do you want to share today steht. Klicke einfach mitten in den Text und es öffnet sich das Content-Menü. Achte auf den Zähler neben dem grünen Button: Dort steht die geschriebene Anzahl der Zeichen.
Hast zu z.B. Twitter als Ziel ausgewählt, wird der Zähler ab 140 Zeichen rot. Dann solltest du deine Zeichen verringern, damit auch dein vollständiger Text im sozialen Netzwerk angezeigt wird.

Ein rudimentärer Text-Editor erlaubt dir kleine Anpassungen am Layout deiner Texte. Du kannst erst etwas veröffentlichen, wenn du einen Inhalt hinterlegst hast. Dafür musst du zunächst ein Ziel angeben, wo dein Post veröffentlicht werden soll. Dazu klickst du im rechten Menü auf den grünen Button mit der Aufschrift Add to Queue. Dieser Button gibt dir, sobald dein Ziel feststeht eine Menüauswahl:

  • Share Now: Damit schickst du den Inhalt sofort raus
  • Share Next: Damit schickst du den Inhalt raus, wenn der vorangegangene Inhalt veröffentlicht wurde. Das entspricht dem Standard Add to Queue.
  • Schedule Post: Das ist der Punkt, mit dem du die exakte Zeitplanung für deinen Posting durchführen kannst. Scheduling! Klickst du darauf, kommst du in ein Kalender-Menü. Zunächst wird dir das aktuelle Datum angezeigt. Klickst du jetzt schon auf OK, dann wird um 0:00 dein Post veröffentlicht. Du kannst aber auch noch die exakte Uhrzeit einstellen. Dafür klickst du auf das dunkelblau angezeigte Zieldatum und es öffnet sich ein, optisch mit dem Kalender identischer, Zeitplan (die Schedule).
    Wenn du möchtest, kannst du aber jederzeit die Zeitvorgaben ändern. Dazu klickst du auf den Pfeil rechts oben am Bildrand vom Posting. Dort wird dir dann die Auswahl „Publish Now“, „Re-Schedule“, „Edit“ und „Delete“ angeboten. Mit „Publish Now“ schickst du den Inhalt sofort raus. Mit „Re-Schedule“ änderst du den Zeitplan. Mit „Edit“ änderst du dein Posting und mit „Delete“ wird das ganze Posting gelöscht.
  • Save as Draft: Auf Deutsch, Entwurf speichern. Der Entwurf wird gespeichert und vorläufig gar nicht veröffentlicht oder terminiert.

Unter dem Menüpunkt Queue im linken Bildrand befindet sich der Menüpunkt Timeline. Dort werden dir alle deine bereits veröffentlichten Posts angezeigt. Damit die Timeline nicht zu voll wird, kannst du die Postings dort jederzeit löschen. Weitere Einstellungen kannst du im „Timeline“ Menü aber nicht vornehmen.

Timeline

Der nächste Menüpunkt unter Timeline ist Schedule. Das ist sehr praktisch, wenn du ein standardmäßiges Roll-out deiner Postings vornehmen möchtest. Du stellst hier exakt ein, wann deine Follower neue Infos von dir erhalten und kannst die Voreinstellungen für alle deine folgenden Postings als Default übernehmen. Friends+Me arbeitet dann einfach die Warteschlange (Queue) von oben nach unten ab, bis keine mehr da sind.

Die Einstellungen reichen von täglich bis wöchentlich, jedoch stets auf die Minute genau einstellbar.

Schedule

In Setup kannst du auswählen, von welcher Quelle deine Items entnommen werden.

  1. Mirror: Diese Reposts linken dann zurück, zum geteilten Inhalt. Dein Blogpost wird also auf allen Diensten gleicher Maßen geteilt.
  2. Grow: Ist ein Account auf Grow eingestellt, linkt er immer zum Google+ Account zurück und nicht zum ursprünglich geteilten Inhalt. Wie es der Name grow schon sagt, soll damit der Google-Plus-Account mit Linkpower zum Wachsen gebracht werden. So eine Funktion findest du bei keinem der anderen Dienste.

Darunter befindet sich das Menü Link Shortening. Damit kannst du lange Links deutlich verkürzen. Für das Verkürzen werden dir diverse Tools angeboten.

Das Verkürzen von Links hat einige Vorteile: Zum einem wird die Anzahl der Zeichen in deinen Tweets reduziert. Wenn du für Twitter nur 140 Zeichen zur Verfügung hast, dann können dir endlose Links ganz schön den Content verhageln. Linkverkürzer wie Bitly geben dir hier die Möglichkeit, ordentlich Zeichen zu sparen und die Lesbarkeit deiner Posts zu verbessern. Die jeweiligen Dienstleister bieten dir darüber hinaus sehr interessante Auswertungen deiner Klickraten an:

  • fpme.link
  • bit.ly
  • Goo.gl

Link Shortening

Die Nutzung mit Google+ Grow:
Nach der Installation des Plugins wird zunächst die Quellseite (Source Networks) angegeben. Dies sind die vorher installierten und eingerichteten Google+ Seiten. Dann werden die Zielseiten (Destination Networks) ausgewählt. Friends+Me verwendet standardmäßig das bei Google+ hinterlegte Profil. Wenn das nicht gewünscht ist, kann es mit einem Klick auf „Enabled/Disabled“ ausgeschaltet werden. Dann brauchst du aber eben eine andere Quellseite, beispielsweise die deiner Google Business Page, mit dem du deine Follower mit Inhalten versorgen möchtest.

Sobald du deine Quelle angeklickt hast, öffnet sich das Verwaltungsmenü. Es besteht aus den Untermenüs „Timeline“, „Routing“ und „Setup“. In „Timeline“ werden dir deine aktuellen und vergangenen Aktivitäten angezeigt. Du kannst in diesem Menü nichts einstellen, es ist aber sehr praktisch für den Überblick.

Das „Routing“ Menü ist hingegen sehr wichtig. Dort wird dir auf der linken Bildseite die „Default“, als die voreingestellte Quelle angezeigt. Wenn du hier nichts änderst, wird Friends+Me jeden Post auf deiner Quelle automatisch an die ausgewählten Ziele verschicken. Auf der rechten Bildseite ist das Menü „Control Hashtag Groups“. Hier kannst du exakt definieren, wo deine Postings landen sollen. Neben den voreingestellten Hashtag Groups lässt sich mit wenigen Klicks auch eine weitere Group hinzufügen. Dazu klickst du einfach auf „Create a control hastag group“ und gibt ihr einen Namen. Du brauchst bei der Namensgebung kein # hinzuzufügen, das übernimmt das Programm automatisch. Die Group wird dir ganz oben in deiner Auswahl angezeigt. Mit dem + Button fügst du nun die gewünschten Quellen hinzu, schon ist deine Zielliste um eine weitere Gruppe erweitert und verknüpft. Mit einem Klick auf das x löscht du das erstellte Ziel wieder.

Posten on-the-fly

Ein echtes Killerfeature ist, dass du während dem ganz normalen Surfen im Netz quasi jeden Inhalt sofort in deinen Account laden kannst. Das bedeutet: Wann immer du etwas relevantes entdeckst, kannst du es sofort mit zwei Mausklicks an deine Follower weiter leiten.

Dazu klickst du einfach auf das Friends+Me Icon, das dir kurz bei jedem Bild oder Text, das dir im Netz begegnet, angezeigt wird. Es erscheint ein kleines Dialogfeld, was dir die weiteren Schritte anbietet. Achte aber dabei unbedingt immer darauf, dass du keine Urheberrechtsverletzung begehst! Das ist gerade bei diesem Feature schnell passiert.

Darum: Obacht beim Posten!

Für wen ist Friends+Me besonders geeignet?

Friends+Me ist, wie gesagt, ein Dienst der nur in der kostenpflichtigen Version wirklich sinnvoll zu nutzen ist.

Zwar ist mit 10 Euro im Monat bereits möglich eine recht umfangreiche Reichweite der Inhalte umzusetzen, insgesamt können damit 10 Accounts angesteuert werden, jedoch ist auch das für einen reinen Hobbyanwender zu teuer.

Friends+Me richtet sich daher an Start-Ups, Freiberufler und KMU, die mit einfachen Mitteln eine maximale Reichweite haben möchten. Allerdings lohnt sich so ein Tool erst dann, wenn eine interessante Menge an Daten generiert wird. Wenn nur alle zwei Wochen mal etwas Erwähnenswertes veröffentlicht werden soll, sind die paar Klicks bei den entsprechenden Plattformen nicht der Rede wert.

Wenn aber eine größere Menge an Informationen regelmäßig ihren Weg zum Kunden finden soll, dann kann Friends+Me viel Arbeit abnehmen. Dabei ist nicht nur das einfache Emittieren der Inhalte auf alle voreingestellten Ziele das wesentliche Feature dieses Tools. Es ist vor allem das punktgenaue Management aller Posts, welche die Stärke von Friends+Me ausmacht. Dies berücksichtigt auch die weichen, psychologischen Faktoren, die zum Betreiben eines Blogs dazu gehören.

Content ja, Spamming nein

Content ja, Spamming nein
Die Emission von vielen Inhalten kann sehr schnell nach hinten losgehen. Was gut gemeint ist, wird von den Followern schnell als „Spamming“ empfunden und du riskierst einen massiven Schwund deiner Leser. Neben der Erstellung von hochwertigem Content ist eine berechenbare und regelmäßige Menge an Informationen für deine Nutzer deshalb der beste Weg, um dir auch weiterhin ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Friends+Me bietet dir mit der dezenten, zuverlässigen Voreinstellung hier ein wirkungsvolles Tool an. Anstatt deine Follower völlig willkürlich mit einer Unmenge an Content zuzuschütten, kannst du deine erstellten Posts wohlsortiert und häppchenweise zu festgelegten Zeitpunkten deinen Lesern zukommen lassen. Damit kannst du aber dennoch so viel Content erstellen, wie du willst. Und wenn du wirklich einmal eine Information „Außer der Reihe“ anbieten willst, dann hat dies durch die zuvor etablierte Regelmäßigkeit deiner Postings, eine Signalwirkung.

Beispiel für gelungenes Content Management durch Friends+Me

Multimedia ist zwar als Wort hoffnungslos veraltet, als Konzept jedoch so aktuell wie immer. Jedes physische Produkt kommt mit einer Bedienungsanleitung, ggf. einem Datenblatt und einem Sicherheitsdatenblatt und diversen Marketingprodukten auf den Markt. Das können ausdruckbare Flyer, Werbe- und Anwendervideos oder Beschreibungen sein. Wenn ein Blog nun sich mit einer bestimmten Produktgruppe beschäftigt, dann ist eine geordnete Emission von Inhalten ganz im Sinne der interessierten Follower. Es ist also sinnvoll, ein neues Produkt

  • Per Twitter anzukündigen
  • Per Blog zu beschreiben
  • Per Links auf die Videos zu leiten
  • Per PDF Hardcopy-Informationen anzubieten

Mit Friends+Me kann nun die Emission all dieser Inhalte strukturiert und gesteuert werden. Eine regelmäßige Zuverlässigkeit kann, je nach Qualität der Inhalte, eine starke Bindung zum Follower und damit im besten Fall zum kaufenden Kunden herstellen. Es wäre also beispielsweise folgendes Verfahren sinnvoll:

  • Dienstags einen neuen Blogbeitrag für Donnerstags per Twitter ankündigen
  • Blogbeitrag Donnerstags bei Tumblr oder Pinterest veröffentlichen
  • Darin Links zu Videos und Downloads einzubinden
  • Freitags nochmal per Twitter an die Links zu erinnern
  • Samstags alles bei Facebook zusammengefasst zu veröffentlichen

Mit diesem Verfahren werden die Follower auf immer anderen Kanälen angesprochen, ohne sie dabei über die Maßen zuzuspammen.

Meinungen zu Friends+Me

Die einhellige Meinung im Netz ist eine große Begeisterung. Friends+Me scheint einen Nerv getroffen zu haben, auf den viele gewartet haben.

Zwar gibt es bereits einige andere Dienstleister, welche ein Management für die Verbreitung von Content über Social Media anbieten, Friends+Me bietet aber eine Mixtur an Funktionen, die andere Anbieter in dieser Form nicht – oder noch nicht – leisten können. Man spricht hier teilweise schon von einem „Krieg der Social Management Plattformen“. Aber auch hier wird sich wie immer die alte Wahrheit beweisen, dass eine Konkurrenz immer zu besseren Produkten führen wird.

Was ist die Perspektive von Friends+Me?

Dass bei steigender Anzahl von Plattformen rund um soziale Medien auch der Bedarf an Tools zur Verwaltung der eigenen Posts besteht, liegt auf der Hand. Darum hat Friends+Me das Rad nicht neu erfunden, sondern ist nur eine Anwendung von vielen, welche hier einen Support bei der Content-Verwaltung anbieten. Dennoch hat Friends+Me vom Ansatz her einige Features, die es für den User etwas komfortabler machen, als andere Tools. Das gilt vor allem von Nutzern mit Google+ Accounts.

Mit knapp 5600 Nutzern ist der Dienst noch weit davon entfernt, ein Standard-Tool für das Social-Media-Management zu werden. Das liegt teilweise daran, dass es noch recht jung und aus einem für Webanwendungen wenig bekanntem Land stammt.

Der Share reicht bislang von Google+ nach Twitter, Facebook, LinkedIn, Pinterest und Tumblr. Was man noch erweitern könnte, sind die vielen kleineren Netzwerke und spezialisierten Plattformen. Auch Youtube, Instagram und Xing sucht man noch vergeblich. Vom eigenen Slogan „Share to anywhere“ kann deshalb noch keine Rede sein.

Die Fokussierung von Friends+Me auf Google+, erweckt den Eindruck, dass hier ein Tool mit dem Ziel der Übernahme durch den Konzern hin entwickelt wird. Dem Enduser kann es egal sein, denn das wird seinen Komfort nur verbessern.

Fazit: Ohne Content-Qualität geht es nicht

Social Sharing mit Friends+Me wurde von am 03.10.2016 getestet.
Bewertung: 5 von 5 Sternen

So leistungsstark die Plattformen und die Social Media Verwaltungs Tools auch sind, der Erfolg eines Blogs steht und fällt mit seiner Qualität.

Friends+Me kostenlos nutzen

Gute Recherche, ansprechende Texte, aussagekräftige Bilder, unterhaltsame Videos und ggf. sichere Datenblätter sind das A und O, wenn es um die Präsentation eines Produktes oder auch nur eine Idee geht. Um die erstellten Infos optimal an seine Follower weiter zu leiten ist Friends+Me mit Sicherheit ein leistungsstarkes Tool, auch wenn ich mich im Endeffekt für Buffer entschieden habe.

Für die Erstellung der sozialen Veröffentlichungen bist aber du verantwortlich. Friends+Me kann dir eine Menge Zeit sparen, so dass dir mehr Zeit für die Content-Produktion bleibt. Damit leisten diese Social Management Tools ihren Beitrag dazu, die Qualität deiner Posts zu verbessern. Aber denk daran: Es gibt für alles einen Profi. Wenn deine Ideen noch nicht optimal umgesetzt sind, dann besorge dir einen passenden Dienstleister.

Mit zuverlässigen Partnern lässt sich das multimediale Bloggen nochmal optimieren, was deinen Inhalten und deinen Nutzern nur zu Gute kommen kann.

Dieser Artikel behandelt das social Sharing von Seiten des Webmasters, und nicht von Seiten des Besuchers mit Social Buttons.

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