So machst du aus Blog-Besuchern Kunden

Aus Besucher Kunden machen

Artikel wurde aktualisiert am 17.09.2016

Mit einem Blog lässt sich Geld verdienen, das ist bekannt. Dennoch fällt es vielen Autoren, die sich begeistert in das Abenteuer Blog stürzen, schwer, tatsächlich einen nachhaltigen Geldfluss zu generieren.

Viele geben nach einigen Monaten frustriert auf und fragen sich, warum sich der Aufwand nicht gelohnt hat. Doch was sind die häufigsten Gründe, die zu einer solchen Entwicklung führen? – Einen neuen Blog zu beginnen, ist selten das Problem. Meistens hat der Blogger eine interessante Idee, die Kompetenzen und die Motivation zu schreiben sind ebenfalls vorhanden. Schwieriger ist dagegen, den neuen Blog richtig zu positionieren, Traffic zu generieren und die Besucher dazu zu bringen, regelmäßig zurückzukommen.

Wenn du deinen neuen Blog beginnst, solltest du immer daran denken, dass du nicht für dich selbst schreibst. Ein Blog ist kein Monolog im leeren Raum. Du brauchst Leser, die sich für deine Arbeit interessieren und mit denen du eine Kommunikation aufbauen kannst. Wichtiger als die reinen Besucherzahlen ist die Qualität der Kommunikation mit deinen Besuchern.

Arbeite daran, Stammleser zu gewinnen.

Das geht nur, wenn du auf deine Leser zugehst, ihr Feedback ernst nimmst und deinen Blog entsprechend optimierst.
Danach kommt der nächste Schritt: Wenn du mit deinem Blog etwas anbieten und verkaufen willst, müssen aus deinen Lesern Kunden werden. Dieser Schritt erfolgt nicht automatisch. Nicht jeder Surfer, selbst wenn er wiederkommt, wird auf deiner Seite konvertieren. Um deine Konversionsrate zu verbessern, gibt es einige bewährte Möglichkeiten, die du für deinen Blog nutzen kannst.

1. Landingpages: So stellst du gezielt Kontakte her

Optimierte LandingPage nutzen
Optimierte LandingPage nutzen

Der erste Schritt auf dem Weg, deine Leser als Kunden zu gewinnen, ist einfach. Verlinke als Kontaktseite nicht deine Homepage, sondern eine speziell aufgebaute Landingpage.

Selbst wenn deine Homepage professionell gestaltet ist, ist sie immer zu komplex, um einen Besucher gezielt zu leiten. Falls du Analysetools für deine Seite verwendest, wirst du feststellen, dass Leser, die deine Homepage aufrufen, nicht zielgerichtet deinen Blog, dein Angebot oder dein Anmeldeformular anklicken. So werden zwar Klicks generiert, aber das ist nicht das Entscheidende. Besucher, die Käufer werden sollen, müssen dem richtigen Klickpfad folgen, damit ein qualifizierter Kontakt – ein Lead – entsteht und letztendlich aus dem Leser ein Kunde wird. Und gerade hierfür ist eine Homepage mit ihrem vielschichtigen Informationsangebot weniger gut geeignet.

Was ist nun das Besondere einer Landingpage? Im Gegensatz zu einer normalen Homepage ist eine Landingpage ganz auf deine Brand oder dein Produkt ausgerichtet und hat einen extrem kurzen Klickpfad. Sie bietet dem Nutzer alles Wesentliche auf einen Blick an. Wichtig ist, dass der erste Eindruck einladend ist, Interesse weckt und dem Besucher vermittelt, dass er hier einen Mehrwert erhält.

Irreführende Informationen oder billige Tricks, um an Kundendaten zu kommen, haben hier keinen Platz. Gefragt sind vielmehr Kreativität, Professionalismus und Kundenorientiertheit. Schließlich möchtest du einen Besucher als Kunden gewinnen und ihn veranlassen, seine Kontaktdaten für weitere Geschäftskontakte zu hinterlassen oder ein Geschäft abzuschließen. Ein oder zwei Landingpages reichen für den Anfang, jedoch solltest du ein Auge auf die Entwicklung deiner Kontaktzahlen haben. Wenn du eine signifikante Steigerung deiner qualifizierten Kontakte feststellst, ist es an der Zeit, weitere Landingpages zu kreieren, um weiteres Wachstum zu ermöglichen.

Abschließend möchte ich dir noch einige Dienste und Plugins, zur Erstellung von Landigpages auflisten:

Um Besucher auf deine Landingpage zu bringen, kannst du auch ein Pop-up Plugin nutzen.

2. Dein Profil: Thema, Zielgruppe und Mehrwert

Profil und Auftreten
Ein gut ausgearbeitetes, individuelles Profil mit hohem Wiedererkennungswert ist ebenso wichtig. Um eine hohe Anzahl qualifizierter Leads zu generieren, brauchst du einen Blog, der zielgerichtet aufgebaut ist. Dazu musst du dir zunächst genau über deine Zielgruppe im Klaren sein.

Gute Blogs wenden sich immer an spezifische Zielgruppen, ihre Interessen, Fragen und Probleme.

Nur so ist es möglich, dein Angebot dem potenziellen Kunden präzise und verständlich darzustellen. Deine Zielgruppe ist immer an ein Thema gebunden. Deswegen brauchst du ein Thema, das dir liegt und über das du kompetent schreiben kannst. Das Thema sollte nicht zu weit gegriffen sein; suche dir lieber eine Nische in einem Themengebiet, in der du dich profilieren kannst.

Außerdem ist entscheidend, dass du dich in deine Zielgruppe hineinversetzen kannst. Es reicht nicht, dass du dich in einem Thema gut auskennst, wenn dir die dazugehörige Community fremd bleibt. Um einen gewinnbringenden Kontakt mit deinen Lesern aufzubauen, musst du genau wissen, welche Fragen und Probleme diese Menschen bewegen. Ebenso wichtig ist, dass dein Schreibstil zum Thema und deiner Leserschaft passt. Thema, Ton, Formulierungen, Präsentation, alles muss stimmen, damit du einen guten Blog schreiben kannst.

Zusammen mit der Zielgruppe kommt der viel zitierte Mehrwert ins Spiel, der dein Angebot für deine Leser interessant macht. Er ist nicht zu verwechseln mit einem unspezifischen Werbeversprechen, das nur dazu dient, den Käufer anzulocken. Der Mehrwert muss eindeutig und offensichtlich sein. Eine präzise Präsentation ist entscheidend: glasklar formuliert und sofort verständlich.

Am besten sind prägnante Formulierungen, die in wenigen Sekunden gelesen werden können und Ihre Botschaft eindeutig vermitteln. Diese Botschaft sollte so spezifisch sein, dass der Leser sofort sieht, ob das Angebot des Blogs für ihn interessant ist oder nicht. Stelle heraus, warum dein Angebot sowohl anders als auch besser ist als das der Konkurrenz. Denn genau das ist der Grund, warum dein Angebot einzigartig ist und der potenzielle Kunde sich nicht bei einem Konkurrenten umsieht. Eine überzeugende Darstellung deines Mehrwerts, die auch optisch ansprechend umgesetzt ist, ist ein wesentlicher Schritt, Besucher aus deiner Zielgruppe zu Kunden zu konvertieren.

3. Kostenlosen Mehrwert anbieten

Kostenloser Mehrwert
Werbegeschenke, Give-Aways, Gutscheine, Produktproben – im Marketing sind Geschenke schon seit Langem ein probates Mittel, um Kunden anzulocken, potenzielle Käufer auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen oder neue Produkte einzuführen. Diese Methode funktioniert auch bei Internet-Blogs. Doch wie passt das zu deinem Bestreben, mit deinem Blog Geld zu verdienen?

Es hängt damit zusammen, dass du zunächst einen geeigneten Kundenstamm aufbauen musst, bis du deine Produkte oder Dienstleistungen im großen Stil verkaufen kannst. Diese Aufbauphase wird einige Zeit in Anspruch nehmen: Du musst dich erst einmal im Internet bekannt machen und dir das Vertrauen deiner Leserschaft erarbeiten.

Ein seriöser Blog ist nicht dazu geeignet, schnell viel Geld zu generieren. Er kann jedoch zu einer sehr guten Einnahmequelle werden, wenn es dir gelingt, loyale Leser zu gewinnen und ein stabiles Netzwerk aufzubauen. Bis es so weit ist, nutze den psychologischen Effekt, den Geschenke auf potenzielle Käufer haben.

Kostenloses Material ist nach wie vor einer der effizientesten Wege, Kunden anzuziehen. Allein das Wort „kostenlos“ motiviert Besucher deiner Seite, weiterzulesen und sich mit deinem Angebot zu beschäftigen. Wichtig für die Entwicklung deines Blogs ist dabei, dass du seriöses Material zur freien Nutzung anbietest, das dein Publikum wirklich interessiert. So gesehen sollte dein Werbegeschenk kein Plastikkugelschreiber sein, sondern eine Arbeitsprobe.

Nimm das Feedback deiner Leser ernst und entwickle deinen Blog und deine Ideen weiter. So kannst du auf einfache Weise deine Produkte optimieren. Ein weiterer Vorteil von kostenlosem Material ist, dass es weitergegeben werden kann. So werden deine ersten Leser, die von der Qualität deiner Arbeit überzeugt sind, zu deinen Multiplikatoren. Der höhere Bekanntheitsgrad zieht mehr Besucher an, und deine Leserschaft wächst. Überlege dir gut, wie du das Verhältnis von kostenlosem Material zu kostenpflichtigem Material gestalten willst. Du kannst beispielsweise mit kleinen, kostengünstigen Produkten beginnen, und dein Angebot ausweiten, sobald du merkst, dass Nachfrage vorhanden ist.

Eine andere Möglichkeit ist, Probekapitel frei ins Netz zu stellen, die der Kunde vor dem Kauf eines E-Books lesen kann.

4. Nutze positiven Social Proof für deinen Blog

Social Proof
Wenn du dir das Vertrauen deiner Leser erarbeitet hast, hast du einen weiteren Baustein für einen erfolgreichen, gewinnbringenden Blog.

Das Phänomen heißt Social Proof, was im Deutschen etwas umständlich als „soziale Bewährtheit“ übersetzt wird. Im Prinzip geht es darum, dass die meisten Menschen innerhalb einer Gemeinschaft bevorzugt konformes Verhalten zeigen: Was die Mehrheit tut, wird nachgemacht.

Auch im Internet hat Social Proof einen erheblichen Einfluss. Die Kultur von Likes auf Facebook und YouTube, die Kundenmeinungen der großen Verkaufs- und Vergleichsportale und die Produktbewertungen gehören zur Internetkultur. Sie entscheiden darüber, was verkauft wird und was keinen Erfolg hat.

Positiver Social Proof ist ein wertvolles Asset für dich als Blogger und Unternehmer. Er ergänzt deine anderen Maßnahmen, Leser zu finden und zu binden. Im ersten Schritt hast du Leser gewonnen, die sich ganz konkret für deinen Blog und deine Inhalte interessieren. Diese Stammleser haben dich in ihrem Bekanntenkreis weiterempfohlen und damit deinen Bekanntheitsgrad erhöht. Wenn du anschließend dokumentierst, wie viele Interessenten und aktive Besucher du schon hast, wird der Social-Proof-Effekt dafür sorgen, dass dein Leser- und Kundenstamm wächst.

Dein Blog sollte Social Proof gut erkennbar dokumentieren. Likes, Kommentare, Rezensionen und andere Beweise für deinen Beliebtheitsgrad helfen, dass neue Webseiten-Besucher dich und dein Angebot positiv einordnen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, Social Proof zu dokumentieren. Bemühe dich darum, dass ein anerkannter Experte etwas über deinen Blog schreibt. Es wird zwar einige Zeit kosten, bis du dieses Ziel erreicht hast, aber ein Expertenkommentar wird deinen Bekanntheitsgrad erheblich fördern.

Eine andere Option ist ein Gastbeitrag in einem anerkannten, populären Blog. Diese Bemühungen machen sich bezahlt, wenn du das entsprechende Blog-Logo auf deiner Seite präsentieren kannst.

Ein erfolgreicher Blog ist kein Zufall

Es ist möglich, gezielt einen Blog aufzubauen, der nicht nur für dich interessant ist, sondern auch eine umfangreiche Anhängerschaft und einen loyalen Kundenstamm generiert. Dazu ist es aber notwendig, dass du dich selbst nicht nur als Autor verstehst, sondern auch als Unternehmer, der sich mit Produktentwicklung und Marketing auskennt.

Die Qualität deines Blogs und deines Materials ist nur ein Faktor, der für deinen Erfolg verantwortlich ist. Die richtige Präsentation der Qualitäten gehört ebenfalls dazu. Wenn du es schaffst, den Schritt vom leserorientierten Blogger zum kundenorientierten Anbieter zu machen, wird es dir auch gelingen, Besucher zu zahlenden Kunden zu konvertieren.

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