Redaktionsplan inkl. E-Book

Redaktionsplan für Content-Marketing - Vorlage zum Download

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 18.05.2020

Der Redaktionsplan regelt, welche Inhalte wann und von wem erstellt bzw. veröffentlicht werden. Bei den Inhalten kann es sich um Texte, Bilder oder Videos handeln. Der Beginn für erfolgreiches Inbound-Marketing.

Wie möchtest du deine Blog-Artikel schreiben?

  1. Du hast eine Idee, lässt alles andere stehen und liegen und stürzt dich ohne Planung in einen neuen Artikel. Vielleicht sogar ein ganz neues Thema, welches gar nicht in deinen Content-Marketing-Plan passt.
  2. Du planst im Voraus. Du hast einen Redaktionsplan, der deine Website begleitet und führt. Neue Ideen werden aufgeschrieben und nach reiflicher Überlegung eingeplant.

Ein Redaktionsplan ist besonders in Teams wichtig. Aber auch als Blogger solltest du einen inhaltlichen und zeitlichen Plan für deinen Content erstellen.

Passende Lektüre: Was ist Content?

Gerade Content-Marketing beginnt mit der vorausschauenden Erarbeitung deiner Kategorien, Silos und Cornerstone-Inhalte.

Wie oft postest du? Hast du wirklich regelmäßige Veröffentlichungszeiten, die dein Content-Marketing vorantreiben? Falls nicht, werden dich Suchmaschinen niemals mit hohen Besucherzahlen belohnen.

Google möchte regelmäßige und häufige Inhalte von dir. Nur dann wirst du als Autorität in den Suchmaschinen ganz vorne gelistet.

Auch wenn deine Artikel noch so gut sind, wenn du nur alle zwei Monate veröffentlichst, wirst du nie richtig beachtet.

Was ist ein Redaktionsplan?

Redaktionsplan Zeichnung
Redaktionsplan Zeichnung

Ein Redaktionsplan kann die übergeordnete Struktur für weitere Planungstools sein:

  • Redaktionskalender
  • Personas
  • Social Media Redaktionsplan
  • Adventkalender
  • Pressemeldungen

Meistens genügt aber ein einziges Dokument als Redaktionsplan. Alternativ werden gerne die Bezeichnungen Redaktionskalender oder Blogkalender oder der englische Begriff Editorial Calendar verwendet. Als Medium hat sich die Tabellenkalkulation wie Excel oder Google Tabellen bewährt. Aber auch Kanban-Boards in Trello oder ähnlichen Tools eignen sich sehr gut.

Anforderungen und Vorlieben spielen bei der Wahl eine große Rolle.

Nutze definierte Termine für die Veröffentlichung deiner Artikel. Damit hat das Verschieben ein Ende. Der Redaktionsplan bringt Disziplin in deinen Arbeitstag.

Neben dem typischen Blogkalender kann der Redaktionsplan noch für weitere Bereiche helfen:

  • Facebook-Marketing (Social-Media allgemein)
  • Video-Marketing
  • Storytelling-Marketing

Schauen wir uns das weiter an.

Beispiele

Trello Redaktionsplan
» Trello Redaktionsplan
Google Tabellen Redaktionsplan
Google Tabellen Redaktionsplan
Redaktionskalender mit Asana
Asana Redaktionskalender

Wer braucht einen Redaktionsplan?

Du brauchst einen Redaktionsplan!

Jeder, der regelmäßig Texte auf seiner Website veröffentlicht, Social-Media-Posts erstellt oder vielleicht sogar Redakteur in einem kleinen Team ist. Jeder Blogger, Unternehmer und Dienstleister, der zielloses Posten gegen eine erfolgreiche Content-Strategie eintauschen möchte.

Wenn du viel Zeit an deiner Website verbrauchst, oder viel zu wenige Texte veröffentlichst und dabei einfach nicht weiter kommst. Glaube mir, ein vernünftiger Contentplan wird dein redaktionelles Leben verändern.

Verantwortung, Termine und Deadlines

Wenn du wirklich alleine an deinem Projekt schreibst, spielt die Verantwortlichkeit keine Rolle, jedoch Termine und Deadlines möchtest du trotzdem einhalten.

Bei größeren Projekten hat der Chefredakteur das letzte Wort und ist auch oft für die Einteilung verantwortlich.

Was oft vergessen wird, der Urlaubskalender sollte unbedingt bei der Planung beachtet werden.

Die Verantwortlichkeiten sollten nach den Kenntnissen und Begabungen der Redakteure geplant werden. Wenn der perfekte Schreiber im Urlaub ist, ist es vielleicht besser den Termin zu verschieben, als einen halbgaren Artikel zu veröffentlichen. Solche Engpässe lassen sich aber am besten mit einem Redaktionsplan erkennen.

Für Ausfälle empfiehlt es sich, Puffer-Content vorzufertigen.

Sind die Leser wöchentliche Posts gewohnt, sollte das auch so beibehalten werden, auch wenn mal gleichzeitig zwei Schreiberlinge ausfallen. Genau dann kommt der Puffer-Content zum Einsatz. Vorausplanung ist alles!

Sind Deadlines mit externen Kunden oder Auftraggebern ein Thema, sind die internen Kapazitäten für diesen Termin genau einzuplanen. Andernfalls sind böse Überraschungen vorprogrammiert.

Bevor du beginnst!

Einfach unvorbereitet einen Redaktionsplan zu erstellen ist nicht der optimale Weg. Du solltest vorher an den Voraussetzungen arbeiten.

Erarbeite und plane eine langfristige Content-Marketing-Strategie.

  • Für welche Zielgruppe schreibe ich?
  • Um welches Hauptthema soll sich mein Content drehen?
  • Welche Medien (Nur Text, oder auch Video…) möchte ich bedienen?
  • Wie oft kann ich realistisch neuen Content veröffentlichen?

Diese Fragen solltest du schriftlich beantworten. Das Ergebnis wird dir bei der Erstellung deines Redaktionskalenders helfen.

Welche Daten sollte ein guter Redaktionsplan enthalten?

Zunächst gibt es nicht einen Plan, der für alle funktioniert. Vielmehr muss jeder Autor und jedes Team seine perfekte Arbeitsumgebung planen und ständig anpassen.

Deshalb mach dich am Anfang nicht verrückt. Investiere 1 – 2 Stunden darin, deine Vorgaben und Ziele zu definieren. Erstelle die erste Version deines Excel Redaktionsplans und lege los. Mache dann notwendige Anpassungen. Füge notwendige Spalten hinzu oder entferne unnötige Daten.

Wichtige Informationen für deinen Redaktionskalender:

  • Datum (Veröffentlichungsdatum)
  • Autor (Den Redakteur kannst du weglassen, falls du alleine schreibst)
  • Post-Art (Review, Leitfaden, Interview)
  • Medium (Text, Audio, Video)
  • Kategorie (Deine Blogkategorie)
  • Angebot oder CTA (Dein Ziel. Newsletter, Affiliate, Produkt)
  • Titel (Zunächst der Arbeitstitel, später der endgültige Titel)
  • URL (Die Adresse – https://)

Aufwendige Redaktionspläne könnten noch folgende Angaben aufnehmen:

  • Ziel-Persona (An wen richtet sich der Text? Eine Beispielperson mit den Merkmalen deiner Zielgruppe.)
  • Haupt-Keyword bzw. Keywords
  • Status (geplant, in Arbeit, veröffentlicht)
  • Kampagne (Für große Kampagnen, bestehend aus mehreren Einheiten)
  • Ergebnis (Erfolgsbewertung nach gewisser Zeit)
LESEN
Content und Contentarten erklärt

Mit all diesen Angaben hast du schon einen relativ anspruchsvollen Redaktionsplan. Lasse weg was du nicht benötigst, füge hinzu was dir fehlt. Vielleicht noch Tags oder das Haupt-Keyword des Artikels.

Erstelle zusätzlich einen Platz, wo du all deine Ideen sammeln kannst. Im Team ist Brainstorming sehr wirkungsvoll.

Braindump im Redaktionsplan
Braindump im Redaktionsplan

Ich nenne diesen Bereich gerne Braindump. Einfach alles reinkloppen, was dir so in den Sinn kommt. Du hast doch immer wieder “Die gute Idee”.

Recycling von Inhalten

Besonders erfolgreichen Content kann man durchaus wieder mal hervorkramen und recyclen. So könntest du in einem neuen Artikel die Fragen aus dem alten Artikel beantworten. Oder nutze einen beliebten Artikel als Vorlage für ein Video und veröffentliche dieses auf Youtube und in deinem Blog.

Auch diese recycelten Inhalte planst du in deinem Content-Plan.

Regelmäßiges Überprüfen und Anpassen

Ein Redaktionsplan ist kein statisches Dokument. Der Plan wächst und verändert sich mit deinem Onlineauftritt. Mache keine hastigen Änderungen, aber nimm dir alle paar Monate einige Stunden Zeit, um deine Content-Marketing-Strategie zu überprüfen.

  • Wurde ein Thema bzw. eine Kategorie vernachlässigt? Vielleicht sollte dieser Bereich ganz weggelassen werden.
  • Haben sich neue Themen eingeschlichen, die noch keinen richtigen Platz haben?
  • Ist dein Hauptthema auf der Startseite klar zu erkennen? Mache deinen USP deutlich und klar ersichtlich!
  • Hast du deine Ziele erreicht? Sind deine Produkte und CTAs noch optimal platziert?

Nutze ein Tool wie Google Analytics, um deine Erfolge zu messen.

Bleib flexibel!

Lass dich von Zeit zu Zeit auf ganz neue Ideen ein. Entdecke ein neues soziales Medium. Hast du schon mal daran gedacht deine Texte mit eigenen Videos zu vervollständigen?

Trage solche aufkeimenden Gedanken in dein Braindump-Dokument ein. Arbeite daran und vielleicht fließen sie ja in deinen aktiven Content-Plan ein.

Keine Angst vor dem Versagen!

Manche Konzepte funktionieren einfach nicht. Dann lösche sie wieder aus deinem aktiven Content-Marketing-Plan.

Starte mit dem Redaktionsplan Download

Möchtest du dich noch weiter in das Thema Redaktionsplan einlesen? Bist du auf der Suche nach echtem Profiwissen? Dann findest du hier ein 20 Seiten langes E-Book mit allen Informationen über das Thema Redaktionsplan und Redaktionskalender.

Ebenso enthalten sind eine fertige Redaktionsplan-Vorlage zum Downloaden und Insiderwissen.

Starte mit unserem kostenlosen Redaktionsplan-Download als Excel-Vorlage und für Google Tabellen.

Der Plan ist sofort einsatzbereit. Ich würde dir aber trotzdem empfehlen kleine Anpassungen an deine speziellen Bedürfnisse zu machen.

Redaktionsplan FAQ

Was steht in einem Redaktionsplan?

Das hängt ganz von deinen Vorgaben und deiner Arbeitsweise ab. Ein ganz minimaler Redaktionsplan könnte zum Beispiel aus dem Arbeitstitel und dem Veröffentlichungsdatum bestehen. Beginne am Besten mit unserer Vorlage.

Welches Tool eignet sich zur Redaktionsplanung?

Die Wahl des Tools bleibt ganz dir selbst überlassen. Eine Excel-Tabelle oder Trello eignen sich besonders gut und haben sich tausendfach bewährt.

Wie kann man als Blogger konstant weiterschreiben?

Die Antwort ist einfach. Nutze einen Redaktionsplan! Sammle all deine Ideen in einem Dokument. Damit kannst du deinen Content vorausplanen und aufeinander abstimmen.

Wie entwickle ich eine Content-Marketing-Strategie?

Dafür benötigst du einen Redaktionsplan. Im Voraus solltest du aber deine Ziele, Personas und den Ist-Zustand ermitteln. Für eine ausführliche Antwort siehe den Abschnitt Vorbereitung.

Fazit: Pflicht für Inbound-Marketing und Blogger

Einfach so ins Blaue zu schreiben führt nicht zum gewünschten Erfolg. Struktur und Planung gehören zum Content-Marketing dazu. Hast du es nicht so mit Excel, plane deinen Content mit Block und Bleistift.

Vergiss auch nicht eine SEO Analyse durchzuführen. Zumindest grobe Fehler sollten behoben werden.

Hast du erstmal mit deiner Content-Strategie begonnen, wirst du sehr schnell merken, welche aufregenden Wege sich für dich eröffnen.

Jetzt bin ich auch gespannt. Führst du deinen Redaktionsplan?

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