On-Page SEO

On-Page SEO und On-Page Optimierung

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 24.04.2020

On-Page SEO ist ein teilweise sehr technisches Thema. Die Basics der On-Page Optimierung solltest du jedoch kennen, damit du Fehler vermeiden kannst. Bei regelmäßigen Optimierungen kannst du diesen Artikel als Vorlage nutzen.

Was bedeutet SEO?

Die meisten von euch kennen die Antwort wohl schon. Für absolute Neulinge möchte ich das aber klarstellen:
SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung.

Gemeint ist damit, jegliche Aktivität mit dem Ziel der Verbesserung einer Domain in den Suchmaschinen-Ergebnissen (Search Engine Result Page = SERPS).

SEO = Suchmaschinenoptimierung

Was ist On-Page SEO?

On-Page SEO (auch bekannt als On-Site-SEO) ist alles, was wir auf unserer Website tun können, um SEO zu beeinflussen. Jede Seite ist einzigartig und hat ihre eigenen notwendigen Schritte zur Optimierung. Das Konzept bezieht sich sowohl auf einzelne Seiten als auch auf die gesamte Website.

Vergleichsweise Off-Page-SEO sind Maßnahmen, die außerhalb deiner Website ergriffen werden, um die Suchmaschinenoptimierung zu beeinflussen. Zum Großteil bedeutet Off-Page SEO Linkaufbau. Es ist wichtig, den Unterschied zu kennen.

Warum ist On-Page SEO so wichtig?

On-Page SEO ist wichtig, weil es Suchmaschinen hilft zu erkennen, worum es bei deinen Inhalten geht. Google möchte herausfinden, wie relevant der Content für die Keywords (Suchwörter) ist. Suchmaschinen möchten Websites im Kontext dessen verstehen, wonach Menschen suchen.

Bei der On-Site SEO geht es darum, Google mitzuteilen, was Google durchsucht, indexiert und in eine Rangfolge bringt. Es geht darum, festzulegen, wie es in den SERPs aussehen soll. Genau das setzt die On-Page Optimierung an.

On-Page SEO-Elemente (Die Grundlagen)

on-page SEO Elemente

Um zu verstehen, wie ein Konzept funktioniert, musst du die Grundlagen kennen. On-Page SEO ist nicht komplex – es gibt bestimmte Ranking-Elemente, die sich auf On-Page-SEO auswirken. Sobald du diese Elemente verstanden hast, kannst du jede Webseite leicht optimieren.

Wir unterscheiden 3 grundlegende SEO-Elemente:

  1. Inhalt (Content)
  2. HTML (Code)
  3. Website Struktur (Technische Aspekte)

1. Inhalt (Content)

  • Keyword Recherche
  • Search Intent (Absicht der Suche)
  • Text-Inhalte
  • Medien

Beim Inhalt geht es um die Elemente, die auf der Seite zu sehen sind. Es geht um Qualität und nicht um Quantität.

Die Qualität der Inhalte hat 2 wesentliche Aspekte, die wir berücksichtigen müssen.

  1. Wie wirkt es sich auf die Benutzererfahrung aus: gefiel es, wurde informiert/unterrichtet/unterhalten?
  2. Wie die Nutzererfahrung an Google kommuniziert wird: Zeit auf der Seite/Verweildauer, Absprungrate, Backlinks

Der Schwerpunkt liegt auf der Benutzererfahrung (User experience).

Keyword Recherche

Rank Tracker Keyword Recherche
Keyword Recherche mit Rank Tracker

Die Keyword Recherche ist der Prozess der On-Page Analyse von Wörtern und Phrasen, nach denen Menschen suchen. Diese Schlüsselwörter werden als Keywords bezeichnet.

Die Recherche hilft dir bei folgenden Fragen:

  • Nach welchen Keywords wird gesucht?
  • Wie oft wird nach den Keywords gesucht?
  • Wie viel Konkurrenz gibt es zu dem Thema?
  • Kann ich dafür ranken, oder ist der Mitbewerb einfach zu stark?

Mit den richtigen Schlüsselwörtern kannst du dich gut in den SERPs platzieren und damit ganz oben mitmischen, um vom organischen (natürlichen) Traffic zu profitieren.

Search Intent

Die Suchabsicht, oder auch User Intent, ist das primäre Ziel, das eine Person hat, wenn sie Suchanfragen in Suchmaschinen eingibt.

Zu Search Intent könnte man auch sagen, nach was wird gesucht. Die Search Query, was wird in den Suchschlitz eingetippt.

Leider stimmen die zwei Dinge nicht immer überein.

Traditionell wird das Suchaufkommen in drei grundsätzliche Gruppen aufgeteilt:

  • Navigational: Es wird eine bestimmte Website gesucht. Sucheingabe: “hotel gruber” oder “ÖMTC Berlin”
  • Informational: Suche nach Informationen. Sucheingabe: “covid erkrankungen” oder “rekord weitspringen”
  • Transactional: Hier wird oft nach bestimmten Produkten gesucht. Kaufabsicht ist gegeben. Sucheingabe: “grafikkarte asus” oder “sneaker weiß”

Die Suchabsicht ist wichtig für SEO, weil sie ein Ranking-Faktor ist. Er ist das primäre, idealistische Ziel für alle Suchmaschinen, insbesondere für Google. Zu dem Thema ist auch das BERT Update interessant.

Der Algorithmus von Google ist intelligent – er beobachtet die Nutzeraktivitäten bei verschiedenen Suchanfragen genau. Der Algo bemerkt, auf welche der gelisteten Webseiten geklickt wird. Dadurch ändert sich abermals das Ranking.

Wenn du Inhalte erstellst, solltest du eine Suchabsicht im Hinterkopf haben.

Text-Inhalte

Mit den richtigen Schlüsselwörtern und der richtigen Suchabsicht kannst du nun mit dem Schreiben der Inhalte beginnen. Das Schreiben von Inhalten für das Internet ist nicht kompliziert. Es ist vielmehr eine Frage des Stils.

Deine Inhalte sollen für Suchmaschinen und Menschen gut verständlich sein.

Der scann-bare Text-Content ist kurz. Sätze sind nicht verschachtelt. Absätze und Überschriften sorgen für Übersicht und Aufteilung. Füge immer Listen ein und markiere wichtige Wörter fett oder kursiv.

Google muss deinen Text verstehen könne, um die passenden Leser zu senden. Deine Leser müssen Spaß beim Lesen haben, sonst springen sie frühzeitig ab.

Medien

Ohne Bilder, Videos und Grafiken geht gar nichts. Das Auge isst liest immer mit.

Medieninhalte sind die visuellen Elemente von Webseiten. Es ist wichtig, Medieninhalte einzubeziehen, weil sie deine Texte einfach besser machen. Blog-Beiträge mit Bildern erhalten einen hohen Prozentsatz an mehr Traffic als solche ohne Bilder.

Bilder werden außerdem viel schneller verarbeitet als Text. Das uralte Sprichwort “ein Bild sagt mehr als tausend Worte” ist tatsächlich wahr. Bereichere deine Inhalte mit Medien, um die Lesbarkeit zu verbessern und die Monotonie der Textwände weiter aufzubrechen.

  • Bilder und Grafiken
  • Videos
  • Bewegte GIFs
  • Infografiken
  • Interaktiver Content wie Animationen
  • Statistiken

Wenn der Leser ganz schnell über deinen Text scrollt, sollten die Bilder schon wichtige Informationen gegen, und zum weiteren Lesen einladen.

2. HTML (Code)

On-Page SEO Code Elemente
On-Page SEO Code Elemente

HTML Markup bezieht sich auf die Elemente, aus denen dein Seiten-Quellcode besteht. HTML ist eine grundlegende Auszeichnungssprache, die zur Erstellung von Websites und Apps verwendet wird.

  • Seiten Title (meta)
  • Meta Description
  • Geocoding
  • Canonical Tag (Duplicate content vermeiden)
  • CSS und Javascipt
  • Strukturierte Daten
  • Bilder alt-Texte, title und Dateiname
  • Keyword-Dichte

Dir ist sicher schon mal der Menüpunkt Seitenquelltext in deinem Browser aufgefallen. Dieser Quelltext enthält den gesamten HTML-Code der Seite.

Egal ob deine Website mit einem modernen CMS wie WordPress erstellt wurde, oder nur mittels HTML in einem Editor, der Quelltext enthält die gleichen HTML-Tags.

HTML-Code von j0e.org
Quelltext von j0e.org

Abgesehen von der Gestaltung von Websites sagt HTML auch den Suchmaschinen, was es ist. Dies ist wichtig, weil Suchmaschinen wie Google diese Informationen nutzen, um Webseiten in den Kontext der Dinge einzuordnen, nach denen Menschen suchen.

HTML hat 2 Schwerpunkte, die Sie für On-Site Optimierung berücksichtigen müssen.

  1. Platzierung der Keywords: Seitentitel, Überschriften, Bild Alt-Text und Dateiname
  2. SERP-Darstellung: Meta-Beschreibung, Geo-Tagging, Schema-Markup/SERP-Merkmale

Seiten Title (meta)

Der Seitentitel ist der wichtigste Ort, um ein Schlüsselwort zu setzen. Der Title sagt Menschen und Suchmaschinen, worum es auf dieser Seite geht.

So sieht der Seitentitel in den SERPs aus:

j0e.org in den Suchmaschinenergebnissen
j0e.org in den SERPs – Title und Description

Der HTML-Code schaut so aus:

<title>WordPress, SEO und Marketing von Jochen Gererstorfer</title>

Meta Description

Die Meta Description ist kein Ranking-Faktor. Wenn du hier ein Schlüsselwort eingibst, hat dies keine direkten Auswirkungen auf die Platzierung bei Google.

Viel wichtiger ist die Seitenbeschreibung aber für die Suchenden und hat damit direkten Effekt auf die Click-Through-Rate (kurz: CTR; auch: Klickrate). Nach dem Title bekommt der Leser sofort die Description zusehen. Ist diese gut und einladend verfasst, besteht eine gute Chance, dass der Besucher auf deinen Suchmaschineneintrag klickt. Andernfalls macht wahrscheinlich ein Mitbewerber das Rennen.

Somit kann sich die Beschreibung also indirekt auf die SEO auswirken – deshalb ist es wichtig, dies zu berücksichtigen.

Geocoding (Local SEO)

Geocoding oder Geotagging markiert Seiten oder Bilder mit einem bestimmten Standort.

Wir sprechen hier von Local SEO.

Lokale Suche - Restaurants am Stephansplatz
Geotagging – Lokale Suche – Restaurants am Stephansplatz

Wie auf dem Bild zu sehen ist, lohnt sich diese Art der lokalen Suche vor allem für Geschäfte und Restaurants, die so bei passenden Anfragen gelistet werden.

Wenn du ein Bild oder Video geotaggst, gibst du Suchmaschinen sehr genaue Informationen. Dadurch kannst du auf SERPs für Suchanfragen mit einem Standort erscheinen.

Canonical Tag (Duplicate content vermeiden)

Der Canonical Tag (kanonischer Link) hilft doppelten Inhalt (duplicate content) zu vermeiden. Alle weiteren Seiten zeigen mit diesem Link auf die Original-Seite.

Die Suchmaschine möchte ja nur eine Seite einem bestimmten Keyword zuweisen. Hast du nun mehrere Seiten mit dem gleichen Inhalt auf deiner Website, hat es der Crawler schwer sich für eine zu entscheiden und straft somit vielleicht alle ab.

Mittels Canonical Tag kannst du auf die richtige Seite verweisen.

LESEN
Marketing und SEO: Aller Anfang ist schwer

Der Tag schaut im Quelltext so aus:

<link rel="canonical" href="https://j0e.org/">

Die meisten CMS übernehmen diese Aufgabe für dich.

CSS und Javascript

CSS lässt eine Website schön aussehen. Mit den Cascading Style Sheets wird die optische Gestaltung umgesetzt. Javascript ist die Programmiersprache des Webs, direkt im Browser ausgeführt.

Beide zuvor genannten Elemente können direkt im HTML-Code eingebunden werden, oder besser, innerhalb einer separaten Datei in die Webseite importiert.

Was hat das nun mit Suchmaschinenoptimierung zu tun?

Zunächst geht es um Geschwindigkeit. Die Javascipt- und CSS-Dateien sollten also so klein wie möglich gehalten werden.

Falls du deine Seite komplett als Javascript-App erstellen möchtest, kann Google wahrscheinlich nur deine Startseite indexieren und deine weiteren Unterseiten nicht erkennen. Javascript SEO ist aber ein Spezial-Thema, welches wir hier nicht weiter besprechen werden.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sind HTML-Tags und JSON-LD, die du deiner Seite hinzufügen kannst. Diese Daten werden dem Bescher nicht angezeigt und dienen den Suchmaschinen dazu, deinen Inhalt besser zu verstehen.

So kannst du etwa ein Review, FAQ oder How-to eindeutig für Google kennzeichnen und alle notwendigen Daten mitgeben.

Diese Daten kann Google weitreichend nutzen.

  • Google Assistent und Alexa: Diese Dienste nutzen Rich-Ergebnisse aus den Suchergebnissen.
  • SEPR Features: Google bereitet deinen Inhalt auf und zeigt ihn in einem bestimmten Format ganz oben an.
  • Rich Snippets: Z.B. die Sterne von einem Review oder einer Bewertung.
  • Universal Search: Deine Bilder oder Videos werden direkt in den SERPS angezeigt.
  • Knowledge Graph: Kennst du sicher. Der Kasten rechts, meist mit Inhalten von Wikipedia gefüllt.

Bilder alt-Texte, title und Dateiname

Bilder-SEO gehört zum Standard.

Google wird zwar immer besser darin Bilder auf deren Inhalt zu erkennen. Hundertprozentig funktioniert das aber nicht. Außerdem sind Informationen wie Ort, Zeitpunkt oder abgebildetes Programm oft gar nicht erkennbar.

Dafür gibt es die img-Tag-Attribute alt und title. Damit kannst du genaue Bildinformationen mitgeben. Wenn du mit der Maus über ein Bild fährst, wird z.B. der Inhalt des alt-Attributs angezeigt.

<img src="onpage-seo.jpg" alt="Tabelle mit On-Page SEO" title="On-Page SEO Erklärung"></img>

Auch der Dateiname kann helfen ein Bild richtig zu erkennen.

Keyword-Dichte

Die Keyword-Dichte ist die Häufigkeit oder wie oft Keywords auf einer einzelnen Webseite verwendet werden.

Keyword-Dichte = Anzahl Keyword verwendet / Gesamtanzahl der Wörter

Früher war die Keyword-Dichte für SEO extrem wichtig. Aus diesem Grund Inhalt künstlich mit Schlüsselwörtern angehäuft.

Das funktioniert heute nicht mehr! Solche Taktiken werden als Black-Hat-SEO bezeichnet.

Die Keyword-Dichte ist im Allgemeinen etwas, auf das ich mich nicht konzentrieren würde. Suchmaschinen haben sich von da an weiterentwickelt.

John Meuller, 2014

Die Schlagwortdichte als solche ist nicht mehr so wichtig – aber sie muss immer noch berücksichtigt werden.

Falls du deinen Text und deine Keywords darin optimieren möchtest, solltest du WDF-IDF nutzen.

3. Website Struktur (Technische Aspekte)

Der dritte Abschnitt der On-Page Optimierung. Bei der Architektur einer Website geht es weniger um die Optimierung einer bestimmten Seite als vielmehr um die Optimierung der Website als Ganzes.

  • Seitengeschwindigkeit
  • URL-Struktur
  • Responsive Design
  • Interne Links
  • Ausgehende Links
  • Dupcliate Content

Eine bessere Strukturierung deine Website-Architektur ermöglicht es Suchmaschinen wie Google deine Seiten einfacher zu crawlen und zu indizieren.

Technisches SEO ist sehr oft eine Aufgabe für deinen Hosting-Provider. Es lohnt sich, dies hier kurz zu erwähnen, da du zumindest die Grundzüge kennen solltest. Die technische Ausführung kann dann ja der Hoster machen.

Seitengeschwindigkeit

Mobile Page-Speed und Absprungrate

Wie schnell eine Seite geladen wird, ist sehr wichtig!

Google analysiert die Nutzererfahrung, um deine Website und deinen Content besser zu platzieren. Was sagt es über deine Website aus, wenn Besucher die Seite verlassen, bevor sie überhaupt geladen wurde?

Eine langsame Website-Geschwindigkeit hat viele negative Folgen. Die offensichtlichste ist die Absprungrate.

Seit 2018 ist Page-Speed ein offizieller Ranking-Faktor von Google. Besonders auf mobilen Geräten ist die Suchmaschine auf Seitenladezeiten bedacht.

Tipp: Überprüfe deine Seite auf Optimierung für Mobilgeräte

URL-Struktur

URL steht für Uniform Resource Locator. Sie ist auch als Website-Adresse bekannt. Sie befindet sich in der linken oberen Ecke von Internet-Browsern.

https://domain.com/verzeichnis/seitenname

Der erste Teil, meist https, bezeichnet das Übertragungsprotokoll. Darauf folgen der Domain-Name, vielleicht ein Verzeichnis und zum Schluss der Name der Seite.

Google verneint die URL zwar nicht als Ranking-Faktoren, rät aber dennoch sich lieber mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen. Aktuell wird also davon ausgegangen, dass es sich um einen sehr kleinen Faktor handelt.

Viel wichtiger ist der optische und praktische Einfluss auf den User und damit wiederum auf die SEO.

So hat Brian Dean von Backlinko erkannt, dass URLs mit einem Schlüsselwort die Klickrate um 45% erhöht haben. Hört sich auf jeden Fall schlüssig an, auch wenn es im seltensten Falle um so einen hohen Anteil handeln dürfte.

Grundsätzlich sollten URLs kurz und möglichst aussagekräftig sein.

Beispiel:

https://j0e.org/divi-theme/

Diese URL ist sehr kurz beinhaltet aber doch die zwei wichtigsten Keywords. Es ist auch erkennbar um was der Artikel handeln könnte.

Responsive Design

Ein responsives Design ist ein Website-Design, das sich an die Bildschirmabmessungen des verwendeten Geräts anpasst.

Responsive Webdesing für WordPress
Responsive Webdesign macht auf allen Geräten eine gute Figur

In einer Welt, in der 60% des Website-Verkehrs auf mobile Endgeräte entfallen, ist ein anpassendes Design unerlässlich, um das Benutzererlebnis zu maximieren.

Der Vorteil eines Responsive Designs lag schon immer in der Benutzererfahrung.

In letzter Zeit haben sich Suchmaschinen entwickelt, die Websites mit ansprechenden Designs belohnen. Dies hat vor allem mit dem immer stärkeren Fokus auf die mobile Nutzung zu tun.

Das berühmt-berüchtigte Google-Update mobile-friendly-Update aus dem Jahr 2015 gab Webseiten mit optimalem Mobile-Design den Vorrang, indem es ihnen eine bessere Positionierung auf mobilen SERPs gab.

mobile friendly Update
mobile-friendly Update @Google

Mit Mobile-First ist der mobile Index sogar der Hauptindex von Google geworden.

Interne Links

Interne Verlinkung ist der Prozess der Verlinkung von einer Seite zu einer anderen, auf derselben Website.

Sie hilft bei der Erstellung einer besseren Link-Struktur für den Googlebot und für deine Leser. Dadurch wird der sogenannte Link-Juice auf einer Website besser verteilt, was erhebliche SEO-Vorteile bietet.

Wenn mich wer fragt, wie kann ich mit einfachen Mitteln mein Ranking verbessern, rate ich stets zur Verbesserung der internen Linkstruktur. Bilde Silos oder Cornerstone-Inhalte und verlinke verwandte Artikel miteinander.

Ausgehende Links

Externe Links sind Hyperlinks, die zu einer anderen Website/Domäne führen.

Es gibt 2 Arten von externen Links:

  • Solche, die du erhältst (Eingangslinks/Backlinks)
  • Solche, die du erstellst (Ausgehende Links)

Backlinks gelten als einer der Top 3 Google-Ranking-Faktoren.

Jeder, der auch nur ein Neuling in Sachen SEO ist, weiß das.

Was noch unbekannt ist, ist der Wert der ausgehenden Links. Ausgehende Links sind kein spezifischer Ranking-Faktor. Sie können jedoch indirekt die SEO beeinflussen, indem sie das Nutzererlebnis verbessern.

Link-Geiz ist nicht geil!

Dupcliate Content – Doppelte Inhalte

Doppelte Inhalte
Doppelte Inhalte sind ein no-go

Gleicher Text auf mehreren Seiten deiner Website ist schlecht. Kannst diesen Umstand nicht vermeiden, solltest du unbedingt das Canonical Tag verwenden. Die Nutzung habe ich ja schon weiter oben erklärt.

Duplicate Content betrifft aber auch doppelte Inhalte auf unterschiedlichen Webseiten. Google definiert Doppelte-Inhalte wie folgt:

Duplizierte Inhalte sind umfangreiche Inhaltsblöcke, die anderen Inhalten in derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln.

Google Webmaster-Richtlinien

Google möchte keinen doppelten Inhalt indizieren. Originaler und eindeutiger Content bekommt immer den Vorrang. Dies ist der Content, der in den SERPs erscheinen soll.

Kurz gesagt: Vermeide Duplicate Content auf jeden Fall.

Fazit

On-Page SEO ist alles, was du auf deiner Website tun kannst, um deine Website in Suchmaschinen zu verbessern. In diesem Beitrag haben wir die Grundlagen behandelt. Alles, was du direkt auf deiner Seite anstellen kannst, um besser in den Suchmaschinenergebnissen gelistet zu werden. Dafür brauchen wir die SEO On-Page Optimierung.

All die genannten On-Page Optimierungen kannst du mit dem Website Auditor überprüfen. Ich habe sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine erste Kampagne erstellt.

Viel Erfolg bei deinem On-Site SEO Check!

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