Kostenlose Produkte nach den Google Richtlinien testen

Best Practices für gesponserte Inhalte

Artikel wurde aktualisiert am 03.10.2016

Das Thema Produkttests gegen kostenlose Produkte stellt in vielen Blogs einen beträchtlichen Anteil aller Posts dar. Google gefällt das scheinbar nicht so richtig, zumindest, wenn dabei gegen die Richtlinien für Webmaster verstoßen wird. Damit das in Zukunft nicht mehr so oft passiert, wurde heute im Webmaster-Zentrale Blog der Artikel namens „Best Practices für Blogger, die kostenlose Produkte für Unternehmen testen“ dazu veröffentlicht.

Viele Unternehmen, Programmierer und Marketingabteilungen wenden sich an Blogger, um kostenlose Produkte als Anreiz für gesponserte Inhalte anzubieten. Der Blogger erhält dann einen Lizenzschlüssel oder das Produkt zugesendet und veröffentlicht im Gegenzug einen Artikel zu dem Produkt.
Das passiert sehr häufig, aus dem Grund hat man sich bei Google wohl dazu entschlossen, einen Best Practices Artikel zu schreiben. Damit können Blogger auch in Zukunft, ohne rechtliche und suchmaschinentechnische Schwierigkeiten, gesponserte Produkte testen.

Dieser Leitfaden beschreibt drei Punkte, die zu beachten sind.

  1. Nofollow verwenden
    Wenn aus dem Artikel auf die Unternehmenswebseite, ein soziales Profil, einen Onlineshop oder eine Bewertungsseite verlinkt wird, muss dieser Link mit dem nofollow-Tag gekennzeichnet werden. Der Grund dafür ist, dass dieser Link nicht organisch entstanden ist, sondern als Gegenzug für das kostenlose Produkt. Deshalb darf so ein Link keinen PageRank weiter geben.
  2. Beziehung offenlegen
    Am besten soll ganz am Anfang des gesponserten Posts die Offenlegung des Sponsorings positioniert werden. Google weißt darauf hin, dass nicht nur der Leser diese Information haben möchte, sondern auch die Gesetzeslage in manchen Ländern das verlangt.
  3. Inhalte mit Nutzen erstellen
    Damit der erstellte Artikel auch von den Suchmaschinen entsprechend gewertet werden kann, müssen einzigartige und ansprechende Inhalte erstellt werden. Nur wenn für den Besucher ein Mehrwert geschaffen wird, gibt es Aussicht für ein gutes Ranking und wiederkehrende Besucher.

Ich finde gut was Google hier macht. Mit solchen eindeutigen Aussagen ist uns Bloggern geholfen. Im Gegensatz zu den vielen anderen verwaschenen Postings und Antworten, die meistens von den Google-Mitarbeiten kommen.

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