Buffer brauchst du für deine Social Media Aktivitäten

Buffer Bericht

Artikel wurde aktualisiert am 27.10.2016

Social Media gehört heute zu jedem erfolgreichen Marketing-Mix. Buffer hilft dir all deine sozialen Kanäle über einen zentralen Platz zu verwalten. Social Media Management Tools können dir die Arbeit erleichtern und den Zeitaufwand drastisch verringern.

Um es vorne wegzunehmen, ich habe in den letzten Monaten alle vergleichbaren Dienste wie Buffer getestet. Es gibt durchaus gute Alternativen, aber in Sachen Handling und Bedienbarkeit, kommt kein anderes Tool an Buffer heran. Besonders in Verbindung mit der Browser Extension.

Buffer Dashboard
Buffer Dashboard mit dem Monatskalender

Bereits seit 2010 bietet das, in Amerika ansässige, Unternehmen seine Dienste an, zunächst nur um Twitter zu planen. Mit der Zeit ist das Unternehmen und der Dienst gewaltig gewachsen. Mittlerweile können fünf soziale Netzwerke verwaltet werden und Buffer hat sich zu einem der top SMMT (Social Media Management Tools) entwickelt.

Die Stärke von Buffer liegt ganz klar im schnellen Teilen von Inhalten und im Planen von verteilten Shares über verschiedene Kanäle.

Unterstützte Netzwerke

Buffer - verfügbare social networks
Buffer – verfügbare social networks

Wichtige Informationen zuerst. Suche ich ein Programm zur Unterstützung meiner Aktivitäten, muss ich zuerst abklären, ob auch alle verwendeten Zielplattformen abgedeckt und unterstützt werden.
Buffer unterstützt momentan die folgenden fünf sozialen Netzwerke:

  • Twitter
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Google+
  • Pinterest
  • Instagram

Die Unterstützung für Pinterest kam erst im April 2015 hinzu und ist ein wirklicher Segen, wenn du dort aktiv bist. Allerdings leider auch erst ab dem Awesome Plan, beim kostenlosen Account kannst du jeweils nur einen Twitter, Facebook, LinkedIn und Google Plus Account verbinden.

Bei Facebook kannst du, neben deinem Profil, auch noch Seiten und Gruppen verbinden. Seiten werden auch für LinkedIn unterstützt.

Was kostet Buffer?

Je nach Anzahl der zu verbindenden Accounts, kann der Dienst schon relativ teuer werden.
Der kostenlose Account erlaubt dir vier Profile zu verbinden. Aber nur eines pro Netzwerk. Wenn du nur eine Webseite betreibst und nicht mehrere Profile pro Netzwerk hast, kannst du den Dienst sogar kostenlos nutzen. Leider kannst du aber auch nur 10 Posts pro Profil im Voraus planen.

IndividualAwesomeBusiness Small
PreisFree10 USD99 USD
Profile1 / Platform1025
Geplante Posts101002000
User115

Es gibt noch weitere Accounts, die hab ich aber gar nicht angeführt, da diese erst ab 200 USD losgehen. Bei Buffer zahlt man eben auch für die Qualität.
Ab dem Business Account gibt es auch noch Statistiken, die sich Social Analytics nennen.

Für alle Accounts gibt es auch einen kostenlosen Probezeitraum.

So funktioniert Buffer

Buffer - Post im Dashboard
Buffer – Post im Dashboard

Zunächst musst du wissen, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, wie du Buffer nutzen kannst. Standardmäßig werden die Posts direkt im Dashboard verfasst und geplant. Ich nutze hauptsächlich die Chrome Erweiterung.

Du kannst aber auch auf dem Smartphone die Vorteile von Buffer nutzen:

Zunächst wählen wir auf der linken Seite das gewünschte Profil aus.
Im Reiter „Content“ –> „Queue“ findet sich ein Feld mit der hellen Inschrift „What do you want to share?“. Genau da klicken wir rein.

Gleich öffnet sich der Editor für den nächsten Post. Am besten ist es, zuerst immer die Ziel-Profile auszuwählen. Das hat den Vorteil, dass der Editor die Zeichen mitzählt, und dich warnt, wenn du für ein ausgewähltes Profil über das Limit kommst. Besonders für Twitter sehr wichtig.

Richtig interessant wird es aber jetzt. Fügst du einen Link in den Editor ein, versucht das Tool sofort alle wichtigen Daten dazu einzuholen. Titel, Beschreibung und Bilder werden von dieser URL eingelesen. Nun kannst du eines der Bilder auswählen, oder alternativ doch ein eigenes hochladen.

Buffer - Post mit Link
Buffer – Post mit Link und Voransicht

Auf dem obigen Screenshot hab ich nur die URL einer meiner Artikel eingefügt. Die Buffer App hat sofort einen fertigen Post daraus gemacht und darunter eine Vorschau eingeblendet. Einfacher und schneller geht es nicht.

Als nächstes brauchen wir den Post nur noch zu veröffentlichen. Dazu gleich mehr.

Planung und Veröffentlichung

Der große Vorteil eines SMM-Tools ist die Planung über einen längeren Zeitraum. Teile ich einen allgemein gültigen Artikel von mir, mach ich das nicht nur gleich sofort, sondern auch noch weitere Male über das ganze Jahr verteilt. Bei News mit aktuellen Themen ist das jedoch nicht anzuraten.

Buffer bietet vier Möglichkeiten für das Scheduling an.
Buffer Scheduling Möglichkeiten

  1. Add to Queue – Zur Warteschlange
  2. Share Next – Als nächstes in der Warteschlange
  3. Share Now – Sofort teilen
  4. Schedule Post – Datum auswählen

Add to Queue

Buffer - Queue Schedule
Buffer – Queue Schedule

Die Standardmethode nimmt zugleich eine Sonderstellung ein. Alle Posts in der Queue werden nacheinander, an zuvor bestimmten Zeiten, veröffentlicht.
In meinem Beispiel hab ich vier Veröffentlichungszeiten angelegt. Je nach deinem Postingvolumen kannst du diese Termine erhöhen oder verringern. Diese können für jedes Profil einzeln vergeben werden.

Es werden also täglich vier Posts aus der Queue veröffentlicht. Neue Posts werden hinten angehängt.

Share Next

Ebenfalls in die Warteschlange kommen diese Posts. Allerdings gleich ganz an den Anfang.

Share Now

Share Now nutze ich auch sehr oft, für alle Posts die gleich sofort raus sollen.

Schedule Post

Buffer - Schedule nach DatumDas Scheduling mit dem Kalender nutze ich hauptsächlich, um einen Artikel mehrere male in der Zukunft zu planen.

Praktisch ist diese Funktion aber auch, wenn ich einen WordPress Artikel für später plane und dafür auch gleich das social sharing erledigen möchte.

Chrome Browser Erweiterung

Buffer Chrome Extension
Buffer Chrome Extension

Genau deshalb liebe ich die Buffer App. Mit der Buffer Chrome Extension kann ich in sekundenschnelle auf Blogs, Facebook, Twitter und jeder anderen Seite teilen. Egal, wo du dich gerade befindest, einfach auf den Buffer-Button im Browser klicken, schon öffnet sich ein Overlay mit dem Editor, ähnlich wie im Dashboard.

Wie gewohnt kannst du wieder die Profile oben auswählen und darunter deinen Text einfügen. Bilder- und Videoupload sowie verschiedenen Veröffentlichungsmöglichkeiten hast du in der Erweiterung auch wieder.

Die Browsererweiterung bringt aber noch ein zusätzliches Feature mit. Den Power Scheduler.

Wähle für deinen Post gleich mehrere Termine zur Veröffentlichung aus. Mit dem Power Scheduler füllst du deine sozialen Kanäle schnell mit Content.

Kalender: Planen, verschieben und Re-Buffer

Buffer - Monatskalender
Buffer – Monatskalender

Sehr gelungen finde ich auch den neuen Monatskalender. Damit hab ich den perfekten Content-Kalender für meine social activity.

Mittels Drag and Drop kannst du jeden Post auf einen anderen Kalendertag verschieben. Sehr praktisch um größere Löcher in deinem Plan zu schließen.

Bei bereits veröffentlichten Posts findest du die Option Re-Buffer, was auch immer mal wieder praktisch ist.

Mit einem Klick in ein leeres Feld öffnet sich gleich ein neues Post Overlay, wo das passende Datum und die Uhrzeit schon vorausgewählt sind.

Buffer kostenlos testen

Fazit

Ich kann von Buffer nur schwärmen. Die App bringt alle Funktionen mit, die ich für meine täglichen Aufgaben rund um soziale Netzwerke benötige. Besonders die Browser Erweiterung erspart mir sehr viel Zeit.

Buffer wurde von am 29.02.2016 getestet.
Bewertung: 5 von 5 Sternen

Updates

27.10.2016: Neues Feature names Instagram Reposting. Leider nicht vom Desktop aus, sondern am Smartphone in Verbindung der Instagram und Buffer app.

12.07.2016: Unterstützung für Instagram und verbesserte Chrome Erweiterung.

Bei der Browsererweiterung können die Posts nun besser für jedes einzelne Netzwerk angepasst werden.

Ein großer Schritt ist die Unterstützung für Instagram. Buffer beherrscht nun wirklich alle großen und einflussreichen Dienste. Darauf haben wir auch lange gewartet.
Da direktes Posten auf Instagram nicht erlaubt ist, muss Buffer einen kleinen Umweg gehen. Den neuen Instagram-Account legst du wie gewohnt im Buffer Dashboard an. Zusätzlich musst du noch die Buffer App für iOS oder Android auf deinem Smartphone oder Tablet installieren. Bei jedem Post wird dann eine Erinnerung an die App gesendet, welche den Post an die Instagram App weiterleitet.

Verfasst in: Social MediaTags: , , , , , , ,

Willst du an der Diskussion teilnehmen?


Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentar *

Name *
E-Mail *
Webseite