10 Dinge die du nach der Veröffentlichung tun solltest

10 Dinge, die du nach der Veröffentlichung tun solltest

Artikel wurde aktualisiert am 17.09.2016

Der Klick auf Veröffentlichen ist sicher einer der Höhepunkte eines jeden Webworkers, SEOs oder Marketer.

Es lohnt sich, hart an einem Beitrag zu arbeiten, mit dem man anderen helfen möchte. Das ist der Grund dafür, warum ich weiterhin so viel schreibe, doch ist das nicht der einzige Grund.

Auf den Inhalt kommt es an, denn Content Marketing ist eine der effektivsten Strategien, um einen Blog zum Wachsen zu bringen. Das funktioniert bei jedem Blog.

Es ist sehr wichtig großartigen Inhalt zu schreiben, das ist ein wichtiger Teil von jeder erfolgreichen Content Marketing Strategie. Aber es ist nur ein Teil davon. Wenn du nur auf den Publish-Button drückst und dann zum nächsten Artikel gehst, wird dein Blog nicht so schnell wachsen wie er sollte. Wenn du gerade erst einen Blog gestartet hast, so ist nicht immer garantiert, dass er auch wächst. Es ist sinnlos, Texte zu schreiben, wenn der Blog nicht gelesen wird.

Der Traffic für deinen Blog und die Zahl der Abonnenten sollten in einer ähnlichen Rate wachsen. Das bedeutet, du solltest deine Besucherzahl alle vier bis fünf Monate verdoppeln.

Wenn du solche Wachstumsraten nicht erreichen kannst, solltest du mehr Zeit für das Bewerben deines Inhalts aufwenden

Es gibt verschiedenste Promotion Taktiken und Strategien, die du anwenden kannst, um den Inhalt bekannt zu machen und mit der Seite erfolgreicher zu werden. Es ist gut, mehrere Strategien und Taktiken auszuprobieren, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Ich habe herausgefunden, dass du abseits von solchen Strategien diese 11 Maßnahmen anwenden solltest. Diese einfachen, aber effektiven Taktiken garantieren zumindest ein Minimum an Blogwachstum, wenn du diese Schritte regelmäßig erledigst.

Packen wir es an:

1. Beantworte alle Kommentare

Leser zum Kommentieren zu bringen ist schwer!

Wie du siehst, bekomme auch ich noch sehr wenige Kommentare, hier auf j0e.org.
Leser zum Kommentieren zu bringen ist schwer

Wenn dein Blog nur wenig Traffic hat, können einige Kommentare den Unterschied machen und noch mehr Menschen dazu bringen, Kommentare zu hinterlassen und die Webseite häufiger aufzurufen. Warum brauchst du Kommentare? Nicht alle Blogbetreiber kümmern sich darum, Kommentare zu bekommen, aber ich mache das. Kommentare sind aus mehreren Gründen gut:

  • Sie lassen deinen Blog wichtiger erscheinen. (social proof)
  • Du bekommst Feedback von den Menschen, um die du dich am meisten kümmern solltest. Dein Publikum!
  • Du bekommst die Chance, mit den Lesern zu interagieren. Auf einem persönlicheren Level.
  • Die Kommentare können deiner Webseite mehr Unique Content verschaffen. Das führt zu einem höheren Suchvolumen.

Und die Kehrseite – es gibt keine.

Die Vorteile der Kommentare habe ich bereits aufgelistet, ein kleiner Blog hat noch einen weiteren Vorteil. Wenn du fünf Kommentare für einen Post erhältst, dann kannst du sie verdoppeln, indem du sie alle beantwortest. Im Ergebnis bekommst du mehr soziales Feedback. Wenn der erste Leser dann auf deine Antwort zurückschreibt, dann hast du noch einen weiteren Kommentar.

Der wichtigste Grund, die Kommentare zu beantworten, liegt darin, die Kommentare am Laufen zu halten. Ich bin mir sicher, dass du schon über Artikel mit hunderten von Kommentaren gestolpert bist, die noch keine Antwort vom Autor bekommen haben. Das sieht schrecklich aus.

Das entmutigt die Leser, Kommentare zu schreiben, genauso wie andere Posts dieses Autors. Welchen Nutzen hat das Kommentieren, wenn der Verfasser die Kommentare gar nicht sieht und die Fragen der Leser nicht beantwortet?

2. Beherrsche dein Thema

Ich bin ein großer Fan vom Schreiben guter Anleitungen.

Es ist sehr viel besser, nahe am Thema zu bleiben und sich intensiv damit auseinanderzusetzen als breite und seichte Artikel zu verfassen.

Mein Ziel ist es, eine Ressource zu kreieren, die jedes mal verlinkt werden kann, wenn das spezielle Thema im Internet erwähnt wird.

Zum Beispiel glaube ich, dass mein Artikel Postcron die perfekte Buffer.com Alternative, den Dienst postcron.com optimal präsentiert und deshalb auch immer erwähnt werden sollte, wenn es um das Thema Social Media geht.

Das Problem liegt darin, dass die Konversation nicht immer an dem Tag stattfindet, an dem der Beitrag veröffentlicht wird. Die Diskussion findet oft erst einige Zeit später statt und setzt sich weiter fort.

Ich also muss einen Weg finden, um die Konversation zu verfolgen. Einerseits sehe ich so, dass über Postcron gesprochen wird, ich kann den Post andererseits verlinken, wenn ich wirklich glaube, er hilft weiter.

Monitoring-Methode 1: Google Alerts

Es gibt keine andere Firma, die so viel im Internet aktiv ist wie Google, die Google Alerts sind schon seit Jahren ein nützliches Werkzeug für Internet-Marketer.

So werden sie verwendet:

Erstelle einen Alert für jedes Keyword deines Artikels. Hebe die Keywords in Anführungszeichen hervor, damit du nur Benachrichtigungen für dieses eine Wort oder die Textstelle bekommst. Das ist sehr nützlich, wenn du viele irrelevante Ergebnisse bekommst.

Gehe auf die Homepage von Google Alerts und gib dein Keyword ein. Klick auf Optionen anzeigen, um die Häufigkeit der Alerts und andere für dich relevante Parameter festzulegen.

Google Alert anlegen - Keyword eingeben
Google Alert anlegen – Keyword eingeben

Es ist am besten, auf neue Meldungen so schnell wie möglich zu antworten, dafür kannst du die Frequenz „unverzüglich“ wählen. Vielleicht ist das für die viele Menschen nicht praktikabel, deshalb solltest du die kürzeste Frequenz wählen, die für dich sinnvoll ist.

Google Alert Optionen - Frequenz einstellen
Google Alert Optionen – Frequenz einstellen

Danach klickst du auf „Alert erstellen“, und du erhältst per E-Mail eine Zusammenstellung über alle Konversationen zu diesem Thema. So sehen die Ergebnisse für mein Suchwort aus.

Google Alerts Ergebnis
Google Alerts Ergebnis

Wenn ich die Ergebnisse bekommen habe, kann ich zu diesen Artikeln gehen und einen Kommentar hinterlassen. Beispielsweise:

„Das ist ein großartiger Artikel über postcron. Auch ich nutze den Dienst schon länger und bin sehr zufrieden damit. Ich habe gerade selbst einen Leitfaden für dafür verfasst. Vielleicht hilft er ja dir oder einem deiner Leser weiter: URL.“

Wenn du den Kommentar früh genug verfasst, wirst du vielleicht guten Traffic für deinen Blog erhalten. Obendrein auch noch einen nützlichen Backlink. Obwohl der höchstwahrscheinlich nofollow sein wird.

Monitoring-Methode 2: Hashtag-Erwähnungen

Blogs und Nachrichtenseiten sind gute Quellen von Konversationen, denen du dich anschließen kannst. Zusätzlich sind Social Media Seiten wie Twitter einfache Möglichkeiten, einen natürlichen Link zu setzen.

Google wird einige Twitter-Erwähnungen herauspicken und in die Ergebnisse für die Google Alerts integrieren, aber ich bevorzuge immer noch ein Twitter Tracking-Werkzeug für mehr Zuverlässigkeit und weitere Vorzüge.

Es gibt viele Twitter Tracking-Werkzeuge, aber die sind kostenpflichtig. Für eine freie Variante solltest du dir Warble anschauen. Warble monitort deinen Hashtag oder dein Keywort und sendet dir dann täglich eine Mail mit einem Link zu den Resultaten.

Erstellen dir einen Account und klicke dann auf „New Alert“. Nun kannst du ein Keyword, einen spezifischen Nutzer, z. B. „@j0e_org“ oder einen Hashtag, z. B. „#postcron“, eingeben.

Warble.co Alert anlegen
Warble.co Alert anlegen

Hast du den Alert erstellt, erhältst du täglich eine E-Mail mit einem Link zu einer Seite mit den Ergebnissen.

Du kannst dann auf jeden Tweet mit einem Link zu deinem Artikel antworten. Achte darauf es nicht zu übertreiben, da dein Account sonst wegen Spam gesperrt werden könnte. Antworte so wie du es normal auch machst. Also im gleichen Tempo.

3. Der Plan zum Erfolg

Ich möchte meine revolutionäre Taktik mit dir teilen, bist du bereit?

Teilen deinen Post auf allen Social Media Kanälen. Okay, ich habe gelogen, ist doch nicht so revolutionär.

Das ist ein entscheidender Schritt für den Erfolg mit einer Social Media Strategie.

Nachdem du deinen Beitrag veröffentlicht hast, teile ihn in deinen bevorzugten Social Media Netzwerken. Setze diesen Punkt deine Ihre To-do-Liste! Ich empfehle dir ein Tool wie CoSchedule oder Postcron, denn damit erfolgt das Teilen automatisch und planbar. Auf Twitter kannst du den Artikel am ersten Tag mehr als einmal teilen. Die Meinungen gehen da natürlich auseinander, aber so könnte ein Plan zum Teilen deines Artikels aussehen:

Zeitplan für das Teilen in sozialen Netzwerken
Zeitplan für das Teilen in sozialen Netzwerken

Es ist wichtig deine Teilungsaktivitäten gründlich zu planen, da schnell etwas vergessen kann. Durch das Teilen der neuen Post bekommst du mehr Traffic auf deinen Blog und natürlich neue Follower für jede soziale Plattform.

4. Schreibe E-Mails

Ich erzähle Ihnen ständig, wie wichtig es ist, eine E-Mail-Liste zu erstellen. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass du deine neuen Posts promoten musst. Die Abonnenten deiner E-Mail-Liste mögen dich bereits, und sie mögen die Themen, über die du schreibst. Es sind die idealen Menschen, die deine Post zuerst sehen sollten.

Du kannst direkt nach dem Post eine Mail schreiben, oder einmal wöchentlich einen Newsletter mit den beliebtesten Themen raushauen.

Mail an deinen Newsletter

Hallo,

ich wollte dich nur über meinen neuesten Artikel informieren. Über deine Meinung dazu würde ich mich sehr freuen.

Postcron.com – die günstige Buffer Alternative

[Kurze Beschreibung des Artikels]

Bis dann
Jochen

Das ist eine sehr einfache Vorlage, die du immer wieder verwenden kannst, und die funktioniert. Ich setze zwei verschiedene Links, die alle zu diesem Post führen. Zuerst stelle ich den Post vor, dann integriere ich einen kurzen Auszug, bevor ich ihn signiere. Am Schluss kannst du auch einen Call to Action, also einen Aufruf zum reagieren, einfügen. Beispielsweise könntest du deine Leser bitten, einen Kommentar zu deinem neuen Post zu verfassen oder ihn in sozialen Netzwerken zu teilen.

Irgendwann wird deine E-Mail-Liste eine beachtliche Länge erreichen, die E-Mail wird Traffic zu deinem Post leiten. Es wäre doch toll, mehr als 10 Kommentare zu erhalten, bevor du deinen Artikel überhaupt zu promoten begonnen hast.

5. Es ist Zeit, einen Gefallen zu tun

Du wirst es vielleicht noch nicht mitbekommen haben, aber du tust anderen Menschen immer einen Gefallen, wenn du einen Post veröffentlichst.

Wenn du einen Post erwähnst und verlinkst, bekommt der Kollege vom anderen Blog etwas Traffic ab und der Blog erhält ein besseres Ranking in den Suchmaschinen. Das wissen die meisten Webseitenbetreiber inzwischen.

Das Problem liegt darin, dass viele Blogger es oft gar nicht mitbekommen, dass du sie verlinkt hast.

Die Lösung ist einfach: Teile es ihnen mit.

Die meisten unaufgeforderten E-Mails gehen unter, aber was ist mit einer E-Mail von jemandem, der dir sagen will, dass er deine Arbeit mag und dass sie es wert ist, verlinkt zu werden? Und wenn du den Lesern einen Gefallen getan hast, ist es mehr als wahrscheinlich, dass auch dir jemand einen Gefallen tut.

Nachdem du dem Webseitenbetreiber mitgeteilt hast, dass du ihn erwähnt hast, frag ihn einfach ob er den Artikel auch mit seinen Followern teilen mag, wenn er deinen Artikel mag.

Nicht jeder will einen Artikel teilen, aber viele tun es. Es kommt auf einen hohen Wiedererkennungswert deiner Seite an. Immer mehr Nutzer werden deine Artikel teilen.

Hier ist eine Vorlage, die du benutzen kannst:

Betreff: Ich habe deine Arbeit erwähnt

Hallo [Name],

ich mag deine Arbeit auf Seite [Name der Webseite]. Deinen Post [Titel des Artikels, zu dem du linkst] habe ich gefunden, als ich für meinen letzten Artikel recherchiert habe.

Da der Artikel so gut war, hatte ich keine andere Wahl, dich zu erwähnen und einen Link zu deine Post zu setzen. Ich wollte dir eine kurze Rückmeldung geben und Dankeschön für die gute Ressource sagen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Artikel lesen könntest und mir einen kurzen Kommentar mit deinen Gedanken dazu hinterlässt. Hier ist der Link [post URL].

Ich denke, du wirst ihn mögen. Vielleicht magst du meinen Artikel mit deinen Followern teilen.

Beste Grüße

[Dein Name]

Versuche die Rückmeldung so kurz wie möglich zu halten, nicht länger als die Vorlage.

Um diese Taktik effektiv zu machen, solltest du versuchen, deine Themen so gründlich wie möglich zu recherchieren, um gute Daten für deine Posts zu erhalten. Das macht nicht nur den Inhalt besser, sondern du gewinnst auch mehr Menschen, die diesen Artikel lesen.

Trotzdem habe ich eine Warnung an dich. Linke nicht an Menschen, von denen du meinst, dass die deine Artikel später teilen könnten. Linke zu jenen Posts, die eine gute Informationsquelle sind, welche auch deine Leser zu schätzen wissen. Wenn andere deine Artikel teilen oder einen Kommentar hinterlassen, folge ihnen . Sende ihnen eine weitere E-Mail, um sich zu bedanken, und versuche, eine Beziehung aufzubauen.

6. Nutze Aggregator-Seiten und Newsportale

Zu den besten Webseiten, um deine Inhalte zu posten, gehören solche, die immer aktiv nach Inhalten für Diskussionen suchen. Solche Aggregator-Seiten können von einer Community genutzt werden. Dort können Links veröffentlicht, bewertet und diskutiert werden.

Die bekannteste Aggregator-Seite ist Reddit. Dort gibt es sogenannte subreddits, die als individuelle Aggregatoren für bestimmte Themen dienen.

Solche Seiten gibt es nicht in allen Nischen, doch wenn du eine oder zwei solcher Seiten in deiner Nische finden kannst, hast du die Möglichkeit davon guten Traffic zu erhalten.

Der erste Schritt besteht darin, Newsportale für deine Nische zu finden.

Reddit ist sicher ein guter Anfang. Beginne damit, einige Hauptkeywörter in die Subreddit-Suche einzugeben. Immer nur eines, bis du einen relevanten Subreddit findest, der mindestens 1000 Abonnenten hat. Wenn du wie ich auf Deutsch schreibst, wird das wahrscheinlich schwierig, einen Bereich in deiner Nische mit vielen Mitgliedern zu finden. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll im allgemeinen Deutschen subreddit zu posten.

Subreddit suchen
Subreddit suchen

Du kannst jeden relevanten Subreddit als einen eigenen News-Aggregator betrachten. Deinen Post darfst du auch auf mehr als einer Subreddit-Seite veröffentlichen. Unabhängig von Reddit gibt es noch andere populäre Aggregator-Seiten:

Am deutschen Markt gibt es leider nicht viele Newsportale. Du kannst ja dein Glück auf den englischsprachigen versuchen. Leider werden dort aber teilweise anderssprachige News gelöscht. Falls du ein gutes Portal in deinen Bookmarks hast, würde ich mir sehr über einen Kommentar freuen.

Der Fokus der meisten Aggregator-Seiten liegt im Bereich Business und Technologie. Leider ist es nicht einfach, solche Seiten in anderen Nischen zu finden. Die meisten Aggregatoren werden von Editoren oder den Inhabern befüllt, dort kannst du nicht deine eigenen Inhalte einbringen.

Ein Tipp: Wenn du einen neuen Account eröffnest und gleich einen Link zu deinen eigenen Posts setzt, ist die Chance hoch, wegen Spam gelöscht zu werden. Die bessere Strategie ist, einige Wochen bevor deinen ersten eigenen Inhalt veröffentlichst, solltest du dich dort in der Community beteiligen. Deine eigenen Links sollten maximal 10 Prozent der geteilten Inhalte ausmachen.

Das ist der beste Weg, einen guten Ruf aufzubauen und sich davor zu schützen, auf den Newsseiten als Spammer gelöscht zu werden.

7. Beteilige dich in Foren

Zuerst musst du auf die Suche nach passenden Foren in deiner Nische gehen. Das geht aber einfach und flott.

Gib bei Google, oder deiner bevorzugten Suchmaschine, dein Thema ein und füge der Suche das Wort Forum hinzu. Suche also zb. nach „Marketing Forum“.

Nach einem  passenden Forum suchen
Nach einem passenden Forum suchen

Du solltest schon 20 oder mehr Posts veröffentlicht haben, bevor du daran denkst, einen eigenen Link zu setzen. Wenn du erst einmal damit begonnen hast, dir einen Ruf aufzubauen, sind die Foren eine sehr gute Quelle für qualitativ hochwertigen Traffic.

Nicht für alle Nischen gibt es ein Forum, welches aktiv genug ist, um ein guter Linkgeber zu sein. Doch die meisten Nischen verfügen über eines.

Hast du deinen Post erst einmal veröffentlicht und die anderen Schritte aus diesem Artikel durchgeführt, solltest du zu den Foren gehen, wo du aktiv bist. Die Zeiten, in denen du einen Link zu deinen Beiträgen posten konntest, sind lange vorbei. Die Menschen gehen in ein Forum, um etwas zu lernen und um zu diskutieren. Wenn du einen Link postest, wirst du als Spammer wahrgenommen und dein Account wird gesperrt oder gelöscht.

Stattdessen musst du einen Mehrwert für das Forum bieten, damit die Leser neugierig genug sind, um mehr von dir zu lernen. Schreibe eine komplette Zusammenfassung deines Artikels. Nimm dir genug Zeit für diesen Schritt.

Poste diese Zusammenfassung in einem neuen Thread. Vor oder nach dem Text kannst du noch folgende Zeile einfügen:

Ich habe diese Information in meinem Blog veröffentlicht, aber ich dachte, ich mache eine Zusammenfassung für das Forum hier. Wenn du die volle Version lesen möchtest, findest du sie hier [Link einfügen].

Wenn Leute auf deinen Beitrag kommentieren, musst du antworten. Das lässt deinen Beitrag einerseits weniger als Spam erscheinen, da du versuchst, den Forummitgliedern zu helfen, andererseits hilft das, deinen Post weiterhin weit vorn im Forum zu belassen. Dein Thread wird häufiger bemerkt und bekommt wahrscheinlich mehr Besucher.

8. Nutze die Vorteile von Gruppen

Gruppen sind in vielen Dingen ähnlich wie Foren, doch die Regeln sind dort deutlich lockerer. Da es dort keine Beitragszähler gibt, hängt dein Ruf in der Gruppe eher davon abhängig, wie deine letzten Beiträge waren. Das bedeutet, dass es vielleicht reicht, eine Woche aktiv zu sein um sich einen soliden Ruf zu erarbeiten. Hier sind einige Gruppen, denen du dich anschließen kannst:

LinkedIn Gruppen

Beginnen wir mit LinkedIn Gruppen. Zuerst musst du die besten Gruppen finden, und dort beitreten.

Suche ganz oben in der Hauptsuchleiste der Seite nach deiner Nische. Aber wähle vorher „Gruppen“, im Dropdown Menü links neben der Suchleiste aus. Damit du auch deutschsprachige Gruppen findest, kannst du noch das Wort „deutsch“ anhängen.

Suche nach fünf bis zehn qualitativ hochwertige Gruppen. Während es einige hervorragende Gruppen gibt, so gibt es auch viele Gruppen, die vorrangig aus Leuten bestehen, die Inhalt spammen. Du solltest nach einer aktiven Gruppe suchen. Die meisten Beiträge darin sollten also Kommentare und Linkes haben. So erfährst du, wie die Gruppe moderiert wird und ob die Mitglieder aktiv sind.

Facebook Gruppen

Eine weitere gute Quelle für Gruppen ist Facebook. Die meisten hochwertigen Gruppen sind privat, was bedeutet, dass du nicht immer akzeptiert wirst. Genau wie bei LinkedIn sind auch hier einige Gruppen, die voll von Spam sind und nur Zeitverschwendung bedeuten.

Um Gruppen zu finden, musst du dein Keyword in die obere Suchleiste eingeben und dann die Ergebnisse nach Gruppen filtern. Genau wie bei LinkedIn solltest du auch hier jede Gruppe durchgehen, um zu sehen, ob ein starkes Engagement vorhanden ist. Die Gruppe sollte schon mehrere hundert Mitglieder haben.

Facebook Gruppe suchen
Facebook Gruppe suchen

Das Gute an LinkedIn und Facebook Gruppen ist, dass sie beide entwickelt wurden, um Inhalte zu teilen. Hier wird erwartet, dass du deine eigenen Inhalte teilst. Du solltest aber auch hier aufpassen, wie du deine Inhalte teilst. Es ist nicht sinnvoll, drei schnelle Posts mit Links zu deiner Webseite zu schreiben. Verbringe einige Tage damit, die Beiträge von anderen zu kommentieren und Likes zu setzen. Dann kannst du langsam damit anfangen, auch deine Posts zu teilen. Du solltest nach Möglichkeit immer aktiv bleiben, um Links zu deinem Artikel zu setzen, wenn du ihn veröffentlichst.

9. Schnelle Links von wöchentlichen Posts

Zusammenstellungen, Link-Roundups, Rückblicke oder wöchentliche Posts sind eine gute Möglichkeit, um Links, Traffic und Kommentatoren zu deiner Webseite zu bekommen. Sie funktionieren so gut, dass viele Blogs sie einmal in der Woche oder einmal im Monat nutzen. Das Problem dieser Link Roundups liegt darin, dass der Ersteller viel Zeit benötigt, um gute Artikel für seinen wöchentlichen Posts zu finden.

Wir wollen also eine Win-Win-Situation für uns selbst und für den Blogger schaffen, der regelmäßig Link Roundups erstellt.

Schritt 1: Finde die Blogs

Mit Google kannst du schnell „Jede Woche wieder“ Posts finden. Suche zum Beispiel nach „intitle:rückblick [Dein Keyword]“.
Versuche es mit den verschiedensten Suchwörtern. Das dauert sicher eine Weile, aber es lohnt sich.

Schritt 2: Kontaktiere die Blogautoren

Wenn du erst einmal eine lange Liste an Rückblicken erstellt hast, wird es Zeit, die Autoren zu kontaktieren. Um deine Chancen auf Erfolg zu steigern, könntest du damit beginnen, einige der Posts dort zu kommentieren.

Es ist sehr wichtig, dass der angeschriebene Blogger das Gefühl hat, dass du ihm auch helfen möchtest.

So könnte diese E-Mail aussehen:

Betreff: Dein wöchentlicher Post auf [Seite]

Hallo [Name],

vor kurzem bin ich über deine wöchentlichen Rückblicke gestolpert, und mir gefällt wie viel Zeit du dir nimmst, um nur die besten Posts der Woche zu suchen.

Ich hoffe es ist nicht zu direkt, aber ich habe einen Artikel veröffentlicht, von dem ich glaube, dass er für ein künftiges Roundup gut ist. Es ist ein [Wortanzahl] Guide für [Thema], der sehr detailliert ist.
Soll ich dir einen Link zu diesem Post senden?

Viele Grüße

[Dein Name]

Wenn du eine positive Antwort bekommst, schicke den Link und bedanke dich noch einmal. Wenn das funktioniert hat, kannst du künftig weitere E-Mails an diesen Blogger verschicken.

10. Überwache deine Rankings

Hast du auf SEO vergessen?

Traffic von Suchmaschinen ist kostenlos und sollte deine Haupt-Trafficquelle sein. Du wirst garantiert nicht von heute auf morgen tausende Besucher von Google und Co. bekommen, aber du solltest von Anfang an deine Rankings verfolgen, um zu sehen, ob Fortschritte gemacht werden.

Wenn du noch kein Tool zum Überprüfen deiner Rankings hast, solltest du das schnell nachholen. Ich nutze seit vielen Jahren das Programm Rank Tracker von Link-Assistant.

Du kannst Rank Tracker kostenlos verwenden, dabei aber keine Projekte speichern. Ich habe mir nach einer kurzen Testphase die Professional Version gekauft. Damit fahre ich viel günstiger, also mit anderen online Diensten, wo ich monatlich bezahlen müsste. Die Software kannst du auf Windows, OS X und Linux verwenden!

Neues Rank Tracker Projekt anlegen
Neues Rank Tracker Projekt anlegen

Zunächst musst du dir ein neues Projekt, mit der Domain deiner Seite, anlegen.

Bei jedem neue veröffentlichten Post, klickst du in deinem Projekt auf „Hinzufügen“ und gibst die Hauptkeywörter des neuen Artikels ein. Das war es auch schon. Nach zwei bis vier Wochen kannst du dann nachsehen, welche Fortschritte das Ranking gemacht hat.

Rank Tracker - neue Keywords hinzufügen
Rank Tracker – neue Keywords hinzufügen

Wenn sich dein Post nach einem Monat, nachdem du ihn veröffentlicht hast, nicht auf der zweiten oder dritten Seite wiederfindet, hast du wahrscheinlich ein Keyword gewählt, das zu umkämpft ist. In diesem Fall solltest du deinen Artikel durchlesen, um ein einfachere Keywords zu finden. Es ist besser, eine größere Menge an kleinen Suchvolumen-Keywords zu erhalten als gar keine Rankings für ein Keyword mit hohem Volumen.

Fazit

Ich habe dir 10 Dinge an die Hand gegeben, die du am Tag nachdem du neuen Post veröffentlicht hast, tun solltest.

Auch wenn du nichts weiter als diese zehn Schritte machst, wird dein Blog mit Sicherheit immer weiter wachsen.

So wie ich mehrmals erwähnt habe, liegt der Schlüssel zu deinem Erfolg in der Beständigkeit. Du solltest dir eine Aufgabenliste erstellen, die du immer dann abarbeiten kannst, wenn du einen neuen Post veröffentlichst. Genau das ist der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg innerhalb von den nächsten sechs bis zwölf Monaten.

Bevor du an die Arbeit gehst, hinterlasse mir unten einen Kommentar und teile mir mit, welche Art von Promotion du machst, nachdem du einen Post veröffentlicht hast. Das würde mich sehr interessieren!

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4 Kommentare
  1. Wow toller Artikel. Eigentlich dachte ich, ich wäre schon voll im Thema. Aber in deinem Artikel was noch so viel neues gutes Futter.
    Vielen Dank dafür. Besonders diese Alert Geschichte werde ich mir nochmal anschauen.
    Facebookgruppen und Foren nutze ich schon und meine Rankings überwache ich auch.
    Bei Reddit kann ich übrigens noch Blognetz empfehlen. Da können deutschsprachige Blogs ihre Artikel teilen.
    So dein Blog wir jetzt erstmal auf meine Leseliste gesetzt.
    Ein paar andere Artikel interessieren mich nämlich auch sehr.

    • Hallo Judith,
      danke für deinen netten Kommentar!

      Beim Bloggen und Bewerben ist man wohl nie ganz drin. Danke für den Tipp mit Blognetz! Schaue ich mir gleich.

      Ich freue mich sehr, eine neue Leser gefunden zu haben :)

      Jochen

  2. Hallo Autor (kenne deinen Namen nicht)
    der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich werde bei meinen nächsten Posts mal versuchen deine Vorschläge nach dem Veröffentlichen anzuwenden. Deine Tipps hören sich schlüssig an.

    viel Erfolg
    Mariam

    • Danke für die Blumen. Du wirst auf jeden Fall positive Veränderungen feststellen ;)


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